Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hält die Sirenen der Schweiz in Stand. (Bild: Keystone)
Basel

Ab 13.30 Uhr heulen heute die Sirenen

In der Nordwestschweiz heulen heute, Mittwochnachmittag, alle Sirenen. Der jährliche Test des Alarmsystems findet statt.

Am heutigen Mittwochnachmittag ist es wieder soweit: Für den jährlichen Test heulen in den Schweizer Städten und Dörfern die Sirenen. Überprüft wird zuerst der Allgemeine Alarm und danach der Wasseralarm.

Zunächst signalisieren die Sirenen ab 13:30 Uhr Allgemeinen Alarm: Sie geben einen einen regelmässig auf- und absteigenden Heulton von einer Minute Dauer von sich. Wenn nötig, kann der Sirenentest bis 14:00 Uhr weitergeführt werden. Ausgelöst wird der Allgemeine Alarm unter anderem bei einem schweren Störfall in einem Schweizer AKW.

Alarm auch in der App

Parallel zur ersten Auslösung des Allgemeinen Alarms werden sämtliche Kantone über die Alertswiss-Kanäle eine Test-Alarmmeldung verbreiten. Bisher haben nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (Babs) 500’000 Nutzer die App Alertswiss installiert. Diese versendet bei Gefahrensituationen Push-Meldungen.

Etwas später am Mittwoch, ab 14:15 Uhr und bis spätestens 15:00 Uhr, wird in den Nahzonen unterhalb von Stauanlagen das Zeichen Wasseralarm getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je 10 Sekunden.

In der Schweiz werden nach Angaben des Babs etwa 5000 stationäre Sirenen für den Allgemeinen Alarm betrieben. Rund 600 davon können gleichzeitig für den Wasseralarm eingesetzt werden.

Kernelement der Alarmierung

Das Babs sorgt in Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und den Betreibern von Stauanlagen dafür, dass die Sirenen auf dem neusten technischen Stand sind und betriebsbereit bleiben. Die Sirenen blieben trotz der Möglichkeiten mit dem Internet das Kernelement für die Alarmierung, nicht zuletzt in der Nacht, schreibt das Babs.

Bei einem echten Sirenenalarm gilt es, das Radio einzuschalten oder sich über die Kanäle von Alertswiss zu informieren. Anweisungen der Behörden müssten beachtet werden. Ausserdem fordert das Babs dazu auf, die Nachbarn zu informieren.

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