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Der Telebasel News Beitrag vom 5. Februar 2020.
Basel

10’000 Schüler im Fasnachtsfieber

Die «Basler Schuelfasnacht in dr Innestadt», kurz BSFIDI, findet am 20. Februar zum dritten Mal statt. Es wird mit 10'000 Fasnächtlern gerechnet.

Eine einmalig geplante Sache wurde zur Tradition. Als das Fasnachts-Comité im Jahr 2010 sein 100-jähriges Jubiläum feierte, wurde anstatt der üblichen Quartierumzüge ein grosser Umzug organisiert.

Die Primarschulen von Basel-Stadt und Riehen/Bettingen standen gemeinsam ein und zogen zusammen mit freiwilligen Cliquen und Guggenmusiken durch die Innenstadt.

Selbstgebastelte Kostüme und Larven

Die dritte Ausgabe der «Basler Schuelfasnacht in dr Innestadt» steht nun vor der Tür. Die zweite Primarklasse aus dem Neubadschulhaus ist fleissig am Kostüm und Larve basteln.

Verkleidet als Köche und zusammen mit 10’000 anderen Fasnächtlern, werden sie am Donnerstag Nachmittag um 17:00 Uhr einstehen. Bis dahin wird noch fleissig gebastelt. Die Zweitklässer haben grosse Freude am herstellen der eigenen Kostüme und Larven.

«Ich habe mich schon daran gewöhnt»

Der Umzug startet am Münsterplatz und geht über die Rittergasse via Bäumleingasse zur Freien Strasse, danach über die Mittlere Brücke, der Rheingasse entlang bis zum Theodors-Kirchplatz, wo der Umzug endet.

Über die ganze Route hinweg sollten die Kinder aus Kindergarten bis zur sechsten Primarstufe ihr Kostüm und die Larve tragen. Kein Problem für eine der achtjährigen Schülerinnen, sie war schon als fünfjährige am Morgenstraich mit dabei. «Ich habe mich schon daran gewöhnt, Larven und ein Kostüm anzuhaben», so die junge Fasnächtlerin zu Telebasel.

Schlange stehen beim Umzug?

Organisiert wird die «Basler Schuelfasnacht in dr Innestadt» gemeinsam vom Fasnachts Comité und den Volkschulen des Kantons Basel-Stadt.

«Da das BSFIDI so eine grosse Sache ist, hat man beschlossen, dass es lediglich alle fünf Jahre stattfindet», erklärt Vorstandsmitglied des Basler Fasnachts-Comités, Kathrin von Bidder.

Besonders herausfordernd für die Organisatoren sei die Route. Anders wie bei der Basler Fasnacht, handelt es sich hier um einen Umzug und keinen Cortège, der in zwei Kreisen in gegenseitige Richtungen verläuft. Somit ist kein versetztes Einstehen möglich.

«Die grosse Herausforderung ist, dass wir die Kinder und Mitwirkenden so auf die Plätze bekommen, dass sie nicht zu lange warten müssen», so von Bidder.

BVB stellt keine Extra Trams und Busse

Am Donnerstag Nachmittag werden die 10’000 Fasnächtler, welche erwartet werden, irgendwie in die Innenstadt gelangen müssen.

Hierbei wird die BVB bestimmt eine grosse Rolle spielen. «Die Klassen wissen genau, welches Tram sie wann nehmen müssen, um in die Innenstadt zu gelangen», versichert Mediensprecherin der BVB, Sonja Körkel.

Gemeinsam mit dem Fasnachts-Comité und den Volkschulen konnte die BVB basierend auf den Erkenntnissen der letzten beiden Ausführungen des BSFIDI einen optimalen Plan für die Schulen und Kindergärten zusammenstellen.

Extra Trams oder Busse werden zur Anreise nicht verkehren. Zur Heimreise werden ab dem Wettsteinplatz jedoch extra Busse eingesetzt. Die BVB und das Fasnachts Komité empfehlen den Zuschauern am Donnerstag, 20. Februar, eine frühere Anreise.

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