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Der Telebasel News Beitrag vom 4. Februar 2020.
Basel

«Yystoo!» am Fasnachtsdienstag

Seit 2015 gibt es die Tambourengruppe Cüplifäger. Die jungen Tambouren musizieren gemeinsam am Fasnachtsdienstag.

Der zweite der «drey scheenschte Dääg» gehört eigentlich den Kindern. Doch viele aktive Fasnächtler lassen es sich nicht nehmen, auch an diesem Tag zu musizieren.

So auch das elfköpfige Dienstagsgrüppli, die «Cüplifäger»: Bestehend aus neun Tambouren der Männerclique Olympia und zwei Vorträblern ziehen sie am Fasnachtsdienstag trommelnd durch die Stadt.

«Das Wichtigste ist, dass man mit der Gruppe harmonisiert»

Die Gruppe entstand im Jahr 2015 durch einen Zufall. Gemeinsam packte die Mitglieder als Buben in der jungen Garde der Olympia das Fasnachtsfieber. Als sie aus dem Alter der Kinderfasnacht heraus gewachsen waren, war für sie schnell klar, dass sie weiterhin auch am Fasnachtsdienstag zusammen trommeln wollen.

«So sind wir am Donnerstagmorgen nach der Fasnacht gegründet worden», erklärt Flurin Winkler, Mitglied der Cüplifäger. Doch es ist nicht nötig, ein Olymper zu sein, um bei den «Cüplifägern» mitzutrommeln. «Das Wichtigste ist, dass man mit der Gruppe harmonisiert», meint Andri Bilz, der seit fünf Jahren am Dienstag bei der Gruppe einsteht.

«Man kann die Fasnacht nicht neu erfinden»

Eins ist für die Gruppe klar. «Man kann die Fasnacht nicht neu erfinden», so Flurin Winkler und weiter: «Es gibt zwar immer wieder Leute, die meinen, sie machen das, aber davon sind wir weit weg».

Die jungen Tambouren treten am Dienstag jeweils als Mönche auf. «Unser Kostüm haben wir jetzt knapp drei Jahre», so Winkler. Das Kostüm hat keinen tieferen Hintergrund oder Bezug zum Namen der Gruppe. «Wir wollen einfach nur gut aussehen», fügt Winkler lachend hinzu.

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