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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Februar 2020.
Basel

Zerbrechliche Kunst fesselt auch nach Jahrhunderten

Die Glasmalerei war im 16. Jahrhundert weit verbreitet. Im Kunstmuseum kann man bis Ende April in die Welt der komplexen Kunstart eintauchen.

Normalerweise hängen solche Glasfenster, wie sie ab Februar im Kunstmuseum gezeigt werden, in einer Kirche. Jedoch seien dieses Fenster allein nicht der einzig interessante Punkt an der neuen Sonderausstellung Lichtgestalten.

«Das Besondere ist, dass wir acht Fälle haben, bei denen wir wirklich den Entwurf und das ausgefüllte Glasgemälde wieder zusammenführen können», so Ariane Mensger, Kuratorin des Kunstmuseums. So kommen nach 500 Jahren Skizze und Resultat im direkten Vergleich zur Geltung.

Viele Basler Künstler

Die Kunst auf Glas zu malen, war im 16. Jahrhundert eine weit verbreitete Sache. Auch viele Basler Künstler stellten Skizzen für Glasmalereien oder gar die Glasfenster selbst her. Eine Bekanntheit unter jenen ist Hans Holbein.

Da die Glasfenster jedoch selten signiert und auch oft ihrer Zerbrechlichkeit zum Opfer fielen, geht Mensger davon aus, dass es noch viele weitere Basler Glasfenster gegeben hätte. «Das ist ein bisschen schwierig aber in Basel waren sehr viele talentierte Glasmaler tätig», so Mensger gegenüber Telebasel.

Komplexe Kunst

In der Ausstellung stecken zwei Jahren Vorarbeit. Die Glasmalerei ist eine sehr komplexe Kunst Art und die Kuratorin musste sich über externe Experten mit dem Thema vertraut machen.

Umso mehr freut es sie, dass die Öffentlichkeit in den nächsten drei Monaten in die Welt der Glasmalerei eintauchen kann «Es war ein lang gehegter Wunsch von mir, dieses Thema hier einmal zu verwirklichen», so Mensger.

Die Sonderausstellung Lichtgestalten findet vom noch bis am 26. April im Neubau des Kunstmuseums statt.

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