Loïc Meillard schafft es in Garmisch-Partenkirchen aufs Podest. (Bild: Keystone)
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Loïc Meillard wird Zweiter in Garmisch

Loïc Meillard schaffte es zum zweiten Mal in seiner Karriere im Weltcup auf das Riesenslalom-Podest. Der Neuenburger wurde in Garmisch-Partenkirchen Zweiter.

Bei schwierigen Bedingungen mit Regen und aufgeweichter Piste hatte sich Loïc Meillard im ersten Lauf an die Spitze gesetzt. Die Abstände auf dem verkürzten Kurs waren indes gering. Am Ende fehlten ihm 16 Hundertstel, um als erster Schweizer seit Carlo Janka im März 2011 im Riesenslalom zu triumphieren. Stattdessen feierte Pinturault seinen vierten Saisonsieg. Auf den 3. Platz fuhr der Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen.

Zweitbester Schweizer war Gino Caviezel als Zehnter. Marco Odermatt verbesserte sich im 2. Lauf vom 22. in den 15. Rang, Justin Murisier, der dritte Schweizer im zweiten Durchgang, musste sich mit Platz 29 abfinden.

Debakel für die Österreicher

Für die Österreicher, die zuletzt Aufwärtstendenz zeigten, setzte es ein erneutes Debakel ab. Als 28. war Manuel Feller der einzige ÖSV-Athlet in den Punkterängen. Es ist dies das schlechteste Abschneiden der Austria-Equipe seit Einführung der Dreissigerregel.

Odermatt, der sich im Dezember in Alta Badia bei ähnlichen Bedingungen am Knie verletzt hatte, übte nach dem ersten Lauf harsche Kritik. «Ich bin nach meiner Verletzung vielleicht besonders sensibel, aber ich finde die Sichtverhältnisse zu gefährlich für ein Weltcuprennen. Wenn du kaum etwas siehst und es so viele Schläge hat, nimmt das Verletzungsrisiko extrem zu», sagte er im SRF-Interview. Vor allem die Regentropfen auf den Skibrillen und die wechselhafte Pistenbeschaffenheit sorgten für Probleme.

Viele Fahrer quittierten das Geschehen nach ihrer Zieldurchfahrt mit einem Kopfschütteln, insbesondere als der Regen Mitte des zweiten Laufs vorübergehend stärker geworden war.

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