Loïc Meillard führt nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms in Garmisch-Partenkirchen. (Archivbild: Keystone)
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Loïc Meillard führt nach erstem Lauf in Garmisch

Loïc Meillard greift in Garmisch-Partenkirchen nach dem ersten Weltcup-Sieg im Riesenslalom. Der Neuenburger führt nach dem ersten Lauf.

Loïc Meillard führt nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms in Garmisch-Partenkirchen vor den Norwegern Henrik Kristoffersen und Leif Kristian Nestvold-Haugen. Mit 8 respektive 13 Hundertsteln ist Meillards Reserve bei Halbzeit indes gering. Auch Alexis Pinturault (0,18 s zurück) und Zan Kranjec (0,22 s) lauern nur unweit hinter dem Schweizer. Der zweite Lauf, der wegen der durch den Regen aufgeweichten Piste wiederum auf verkürzter Strecke stattfindet, beginnt um 13:30 Uhr.

Meillard hatte seinen bislang einzigen Podestplatz im Riesenslalom Ende 2018 als Zweiter in Saalbach-Hinterglemm errungen. Die weiteren Schweizer müssen am Nachmittag Boden gutmachen, wollen sie mit einem guten Gefühl aus Garmisch abreisen. Gino Caviezel liegt mit 93 Hundertsteln Rückstand im 12. Zwischenrang, Justin Murisier und Marco Odermatt greifen mit einer Hypothek von rund anderthalb Sekunden auf Meillard von ausserhalb der Top 15 an.

Odermatt kritisiert Veranstalter

Odermatt, der sich im Dezember in Alta Badia bei ähnlichen Bedingungen am Knie verletzt hatte, übte gegenüber SRF harsche Kritik am Rennen: «Ich bin nach meiner Verletzung vielleicht besonders sensibel, aber ich finde die Sichtverhältnisse zu gefährlich für ein Weltcuprennen. Wenn du kaum etwas siehst und es so viele Schläge hat, nimmt das Verletzungsrisiko extrem zu.» Vor allem die Regentropfen auf den Skibrillen und die wechselhafte Pistenbeschaffenheit sorgten für Probleme.

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