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Der Telebasel Report vom 29. Januar 2020.
Basel

Report: Milliardenschätze unter Basler Boden

Aus Sicherheitsgründen sind Kunstdepots oft geheim. Bis jetzt. Der Report liefert erstmals Bilder aus den Schatzkammern der Stadt.

Zwölf Millionen Objekte: Tiger, Schlangen, Käfer. Mit seiner imposanten Sammlung gehört das Naturhistorische Museum Basel in seiner Klasse zu den 50 bedeutendsten Museen der Welt. Ausgestellt ist von dieser Sammlung jedoch nur ein Bruchteil. Der Rest lagert in einem der Kunstdepots dieser Stadt.

Blick ins Kunstdepot des Naturhistorischen Museums Basel. (Bild: Telebasel)

Digital vs. Analog

Den Überblick behalten – bei 12 Millionen Objekten – gar nicht mal so einfach. Dank modernster Technik jedoch ein Kinderspiel? Falsch. Wer im Depot des Naturhistorischen Museums etwas sucht, der greift in ein altes Kartei-Register.

Die Digitalisierung der Objekte: bisher ein Ding der Unmöglichkeit: «Wir haben schlichtweg nicht das Geld und die Man- bzw. Womenpower, um 12 Millionen Objekte einzeln zu erfassen», sagt Christoph Germann, Kurator des Naturhistorischen Museums. Also wird im NMB selbst Hand angelegt.

Sämtliche Käfer im Depot sind mit kleinen Papier-Etiketten beschriftet. (Bild: Telebasel)

Kärtchen und Papier-Etiketten

Jeder einzelne Käfer ist mit einer von Hand beschrifteten Etikette ausgerüstet. Darauf sind Informationen wie der Fundort, der Finder sowie der Name des Käfers festgehalten. Um von der Karteikarte mit dem Namen des Käfers schlussendlich zum tatsächlichen Lagerort des Käfers zu gelangen, ist dann einiges an Biologie-Fachwissen notwendig.

«Suche ich einen Goliathkäfer, muss ich eben wissen, dass dieser zur Familie der Blatthornkäfer gehört, damit ich im richtigen Regal suchen kann», sagt Germann. Für einen Laien kaum möglich.

Zum ersten Mal überhaupt erlaubt das Kunstmuseum einer Fernsehkamera den Zutritt in ihr Kunstdepot. Exklusiv zu sehen im Report. (Bild: Telebasel)

Wie andere Museen in Basel mit der unglaublichen Fülle an Objekten in ihren Sammlungen umgehen und wie die wertvollen Schätze in den Basler Kunstdepots geschützt werden, sehen Sie im Report vom 29. Januar 2020.

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