Die diesjährige Berlinale läuft vom 20. Februar bis 1. März. Auch der Schweizer Film «Schwesterlein» ist nominiert. (Symbolbild: Keystone)
International

18 Filme aus 18 Ländern konkurrieren um den Goldenen Bären

Drei Wochen vor Start der diesjährigen Berlinale steht das Wettbewerbsprogramm. Im Rennen sind 18 Filme aus 18 Ländern, darunter auch eine Schweizer Produktion.

Ins Rennen um den Goldenen Bären gehen die Neuverfilmung «Berlin Alexanderplatz» von Burhan Qurbani und Christian Petzolds Drama «Undine». Insgesamt 18 Filme konkurrieren um die Bären-Auszeichnungen, wie der neue künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Mittwoch in Berlin ankündigte.

Im Wettbewerb läuft auch «Schwesterlein» der Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond mit den Schauspielern Nina Hoss und Lars Eidinger. Der von Ruth Waldburger (Vega Film Zürich) produzierte Film handelt von Zwillingen, von denen einer an Leukämie erkrankt.

Mit dabei sind auch «The Roads Not Taken» von Sally Potter mit Javier Bardem, Elle Fanning, Laura Linney und Salma Hayek, «There Is No Evil» des iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof und «Siberia» von Abel Ferrara mit Schauspieler Willem Dafoe. Die Berlinale läuft vom 20. Februar bis 1. März.

Insgesamt 340 Filme

Auf dem Programm mit insgesamt 340 Filmen steht auch ein neuer Streifen mit Hollywoodstar Johnny Depp, eine Dokuserie über die US-Politikerin Hillary Clinton und eine Neuverfilmung von «Pinocchio» mit Roberto Benigni. Die Filme laufen aber nicht im Wettbewerb, sondern als Special Gala. Neugeschaffen hat Chatrian den zweiten Wettbewerb «Encounters» für ungewöhnliche Filme.

Oscar-Preisträgerin Helen Mirren soll für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden. Die Berlinale Kamera geht diesmal an die Regisseurin und Künstlerin Ulrike Ottinger. Der britische Schauspieler Jeremy Irons leitet in diesem Jahr die Jury.

Neue Leitung

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den grossen Filmfestivals der Welt. Eröffnet werden die Internationalen Filmfestspiele am 20. Februar mit der Romanverfilmung «My Salinger Year» des aus Kanada stammenden Regisseurs Philippe Falardeau.

Erstmals leiten der Italiener Chatrian und die Niederländerin Mariette Rissenbeek die Internationalen Filmfestspiele. Die beiden sind die Nachfolger des langjährigen Direktors Dieter Kosslick.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*