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Der Telebasel Sport Beitrag vom 28. Januar 2020.
Region

Kobe Bryant hat eine Basler Vergangenheit

Der plötzlich verstorbene Superstar Kobe Bryant (†41) lebte in Los Angeles. Die Geschichte eines der grössten Basketballer begann aber in der Region Basel.

Die Welt trauert um einen der grössten Sportler der Gegenwart. Der ehemalige Basketballer und Superstar Kobe Bryant kam am Sonntag bei einem Helikopter-Absturz ums Leben. Bryant war einer der grössten Basketballer in der Geschichte der NBA, der weltbesten Basketball-Liga.

Was viele nicht wissen: Die ersten Schritte hin zu seiner grossen Karriere machte Kobe Bryant in Europa, unter anderem in Bottmingen.

Mit 13 in Mulhouse die ersten Dunks

Kobe Bryants Vater Joe Bryant spielte einst in Italien, ehe er 1991 zu Mulhouse Basket ins Elsass wechselte. Die Familie Bryant zog in die Region. Und Kobe Bryant besuchte während dieser Zeit die International School Basel in Bottmingen. Er war damals 13 Jahre alt.

Darüber hat die «Tageswoche» im Jahr 2016 berichtet, als der Basketballer seine Karriere beendet hat. Kobe Bryant hatte 1991 ebenfalls in Mulhouse trainiert, lebte dort seine Begeisterung fürs Basketball aus. «Kobe war ein bisschen langsam und behäbig», erzählte sein damaliger Trainer Alain Hemmerlein der «Tageswoche». «Dass er es in die NBA schafft, hätte ich niemals gedacht. Aber natürlich habe ich mich sehr gefreut.»

Bryants damalige Teamkollegen lobten ihn hingegen damals schon als Talent: «Uns fiel schon damals auf, wie sprunggewaltig Kobe war», sagt sein früherer Mitspieler Yann Skoczylas. «Bereits im Alter von 13 Jahren, und dabei war er nicht viel grösser als wir, schaffte er einen Dunk. Das hat uns schon beeindruckt.»

Kobe Bryant erinnerte sich an Drämmli

Bryant selbst konnte sich auch später in Los Angeles noch an die grünen und gelben Drämmli erinnern, wie er einst über seine Zeit in der Region erzählt haben soll. In der US-Metropole wurde Kobe Bryant schliesslich zum grossen Star. Im Trikot der Los Angeles Lakers brach er Rekorde, wurde fünfmal NBA-Champion, holte mit dem US-Basketballteam zweimal Olympia-Gold.

Am Tag nach Kobe Bryants plötzlichem Tod trauert auch die International School Basel um ihren einstigen Schüler. «Die International School Basel ist traurig über das Ableben einer unserer Schüler, Kobe Bryant.»

«Er sass im Klassenzimmer und lächelte wundervoll»

Einer von Bryants damaligen Lehrern, Lloyd Hacker, berichtete nun gegenüber «20 Minuten» von seinen Erinnerungen an den Schüler Kobe Bryant. Er sei ein freundlicher und offener Schüler gewesen. «Wäre ich sein Sportlehrer gewesen, hätte ich vielleicht einen grösseren Eindruck von seinen sportlichen Fähigkeiten bekommen», so Lloyd Hacker, der Bryant in Wissenschaft unterrichtete.

Kobe Bryant sei damals schon gross für sein Alter gewesen. Trotzdem habe Hacker er nie geahnt, dass sein Schüler «ein so berühmter Basketball-Spieler werden würde».

Lloyd Hacker erfuhr am Sonntag durch seinen Sohn von Kobe Bryants Tod. Er ist darüber sehr betroffen und musste an die Begegnungen mit seinem ehemaligen Schüler zurückdenken. «Ich erinnere mich, wie er im Klassenzimmer an einem bestimmten Platz sass und wundervoll lächelte.»

1 Kommentar

  1. In Mulhouse (Frankreich!) gelebt, in Bottmingen (BL) zur Schule und schon hat er eine “Basler Vergangenheit” ?? Aber Telebasel …
    Meine Bemerkung soll aber in keiner Weise seine grosse Sportkarriere schmälern! R.I.P Kobe BryantReport

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