Dejan Baracs «Mama Rosa» setzte sich gegen 21 Mitkandidaturen durch. (Bild: Keystone)
Schweiz

«Mama Rosa» holt Nachwuchspreis an Solothurner Filmtagen

Dejan Barac wurde für seinen Film «Mama Rosa» mit dem Nachwuchspreis an den Solothurner Filmtagen prämiert. Die Auszeichnung ist mit 15'000 Franken dotiert.

An den 55. Solothurner Filmtagen sind am Samstagabend die Nachwuchspreise verliehen worden. Der mit 15’000 Franken dotierte «Upcoming»-Nachwuchspreis SUISSIMAGE/SSA geht an Dejan Barac für «Mama Rosa». Der Wettbewerb «Upcoming Talents» umfasste 22 Kurzfilme aller Genres.

Barac wurde 1985 im Kanton Graubünden geboren. Mit «Mama Rosa» schloss er den Bachelor in Regie an der Hochschule Luzern – Design und Kunst ab. Der 20-minütige Dokumentarfilm sei eine Hommage an seine Mutter, heisst es in der Mitteilung der Solothurner Filmtage vom Samstag.

Joëlle Bertossa (Produzentin) und Fulvio Bernasconi (Regisseur) werden im Communiqué zu ihrem Entscheid mit den Worten zitiert: «Der sehr persönliche und mit klugen Regieentscheiden umgesetzte Film hat uns tief berührt und mit universellen Fragen des Menschseins konfrontiert.» Der Protagonistin Mama Rosa werde mit diesem Film der Respekt zurückgegeben, den sie in ihrem Leben vermisse.

Weitere Auszeichnungen

Die Entwicklungsbeiträge des «Upcoming Lab», welche mit 5000 Franken dotiert sind, erhielten Lasse Linder für «Another Day in the Garden» und Lorraine Perriard für «Autrefois les Doryhores».

Die Publikumspreise des Trickfilm-Wettbewerbs holten die drei Regisseurinnen Marjolaine Perreten, Sophie Laskar und Aline Höchli für «Le dernier jour d’automne» (1. Preis: 5000 Franken), «Newspaper News» (2. Preis: 3000 Franken) und «Warum Schnecken keine Beine haben» (3. Preis: 2000 Franken).

Das «Upcoming Lab» vergibt in Zusammenarbeit mit SUISSIMAGE / SSA zwei Entwicklungsbeiträge von je 5000 Franken. Prämiert wurden Lasse Linder für sein Dokumentarfilmprojekt «Another Day in the Garden» und Lorraine Perriard für ihr fiktionales Kurzfilmprojekt «Autrefois les Doryhores».

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