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Der Telebasel News Beitrag vom 26. Januar 2020.
Basel

Der Super-Fasnächtler

Der neue Charivari-Regisseur Lucien Stöcklin ist ein Fasnachts-Wunder: Seine «drey scheenschte Dääg» sind 365 Tage lang.

Lucien Stöcklin steht in seinem Atelier an der Hammerstrasse und bemalt eine Larve. Das Atelier ist eigentlich der Hinterraum seines Coiffeur-Salons. Das ist praktisch, denn so kann der 36-Jährige auch gleich seinem Hobby nachgehen. Und das ist Fasnacht, Fasnacht und nochmals Fasnacht.

Neben seinem Amt als Regisseur beim Kleinbasler Charivari ist Stöcklin nämlich auch noch Schnitzelbänggler und Pfeifer-Instruktor – zudem malt er Larven und Helgen, daneben ist er natürlich in einer Clique und er schreibt Rahmestiggli. 365 Tage Fasnacht? «Genau. Und 365 Tage lang habe ich Freude daran. Es hat diese Vielseitigkeit. Ich könnte jetzt nicht jeden Tag nur pfeifen oder nur Rahmestiggli schreiben. Das Ganze ist so vielseitig, dass es mir bis jetzt noch nie verleidet ist.»

Vorfreude auf das Charivari

Und nun also auch noch die Regie beim Charivari. Spürt er den Erfolgsdruck? «Natürlich ist es wichtig, dass es ein Erfolg wird. Aber ich denke nicht die ganze Zeit: Es muss ein Erfolg werden. Ich schaue, dass es ein tolles Charivari wird und wenn alle ein gutes Gefühl haben, dann wird es hoffentlich auch ein Erfolg.»

Er kann sich aber schon vorstellen, was dieses Jahr beim Publikum gut ankommen wird: «Ich könnte mir noch vorstellen, dass es eines der Rahmestiggli im ersten Teil sein wird.» Man darf gespannt sein. Die Premiere des Charivari ist am 1. Februar. Es sind nur noch wenige Tickets erhältlich.

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