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Im englischsprachigen Video zur Fasnacht von Basel Tourismus ist eine falsche Uhrzeit für den Morgenstreich vermerkt. (Video: Youtube, Basel Tourismus)
Basel

Basel Tourismus meldet falsche Morgenstreich-Zeit in Englisch

4 Uhr nachmittags statt 4 Uhr morgens: Basel Tourismus ist in einem englischsprachigen Werbevideo für den Morgenstreich ein Fehler unterlaufen.

Punkt 4:00 Uhr startet mit dem Morgenstreich am Montag, 2. März 2020, in Basel die Fasnacht. Um für den Grossanlass, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, zu werben, veröffentlichte Basel Tourismus auf Youtube ein englisches Info-Video zu den «drey scheenschte Dääg». Unglücklich dabei: bei der angegebenen Startzeit für den Morgenstreich schlich sich ein Fehler ein.

So beginnt dieser laut dem Video um «4:00 p.m.» Dabei handelt es sich aber um 16:00 Uhr – «p.m.» leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet «post meridiem» – «nach Mittag». Richtig sollte es «4:00 a.m.» «ante medridiem», also «vor Mittag» heissen. Stehen nun die Touristen zur falschen Zeit für den Morgenstreich bereit?

Mehrere Wochen war das Video von Basel Tourismus mit der falschen Morgenstreich-Startzeit auf Youtube. (Bild: Screenshot Youtube, Basel Tourismus)

«Gefahr überschaubar»

Bei Basel Tourismus blieb der Fehler zunächst unbemerkt, wie Christoph Bosshardt, Vizedirektor von Basel Tourismus gegenüber Telebasel sagt. «Wir sind froh, haben wir das nun gesehen und werden das anpassen.» Beim Eingeben für das Youtube-Video sei offenbar ein Fehler passiert, wie er sagt. Das Video wurde mittlerweile vom Kanal der Tourismus-Organisation entfernt.

Probleme wegen der falsch angegebenen Zeit sehe Bosshardt keine: «Die englische Version des Videos hat nur sehr wenige Aufrufe verzeichnet und die Gefahr, dass jemand deswegen erst um 16 Uhr an den Morgenstreich will, ist wohl überschaubar. Es handelt sich dabei um einen Flüchtigkeitsfehler auf einem absoluten Nebenkanal».

Bis Dienstagmittag wurde das im Dezember veröffentlichte Video bloss 200 Mal angesehen. Mit Touristen, die zur falschen Zeit auf den Morgenstreich warten, rechnet die Basel Tourismus demnach nicht.

Erinnerung an «Brochure-Gate»

Englisch scheint nicht die Lieblingssprache bei der lokalen Tourismus-Organisation zu sein. Schon einmal sorgte sie für Aufsehen: Vor zweieinhalb Jahren machte Basel Tourismus mit einer Broschüre voller Übersetzungsfehler Schlagzeilen.

Selbst Tourismus-Direktor Daniel Engloff fand den damaligen «Brochure-Gate» «einfach peinlich und ärgerlich», wie er damals gegenüber Telebasel sagte: Viele scheinbar vom Deutschen direkt ins Englisch übersetzte Sätze sorgten für ein Fiasko.

Von einer Verbindung zwischen den Vorfällen will Christoph Bosshardt jedoch nichts wissen: Einen Zusammenhang mit der Broschüre «Your Guide to Basel» gebe es nicht.

1 Kommentar

  1. Diese Damen und Herren sollen Ihre Englischkenntnisse auffrischen oder es bleiben lassen oder jeden Beitrag von einem Engländer der in Basel lebt gegen“zeichnen“ lassen!!! Sonst machen Sie sich noch ein drittes mal lächerlich!!!Report

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