(Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Grippewelle breitet sich weiter aus

Die Grippewelle hat sich in der Schweiz weiter ausgebreitet. Und die Tendenz ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) weiterhin steigend.

Während der Woche drei dieses Jahres sind von 148 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 14,9 grippeähnliche Erkrankungen pro 1000 Konsultationen gemeldet worden, wie das BAG in seinem wöchentlichen Lagebericht schreibt.

Dies entspreche hochgerechnet 120 grippeähnlichen Erkrankungen pro 100’000 Einwohnern. Der saisonale epidemische Schwellenwert von 69 Grippeverdachtsfällen pro 100’000 Einwohnern ist seit der zweiten Jahreswoche überschritten.

Kinder am stärksten betroffen

Am stärksten von der Grippe betroffen sind die Kleinsten: In der Altersklasse bis vier Jahre wurden 208 grippebedingte Konsultationen auf 100’000 Einwohner errechnet und die Tendenz ist laut BAG weiter steigend. Auch in der Altersgruppe von fünf bis 14 Jahren war die Zahl der Grippeverdachtsfälle ähnlich hoch und ebenfalls weiter steigend.

Einzig in der Altersgruppe von 15 bis 29 Jahren war die Zahl der Grippeverdachtsfälle im Sinken begriffen. Bei den über 65-Jährigen blieben die Zahlen konstant. Die Grippe war gemäss dem Bericht praktisch in allen Regionen verbreitet oder weit verbreitet. Mit Ausnahme der Westschweizer Kantone Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis sei überall eine steigende oder zumindest konstante Verbreitung der Grippeverdachtsfälle festgestellt worden.

Europaweit hätten in den vergangenen Wochen die meisten Länder eine mittelhohe Aktivität der grippeähnlichen Erkrankungen gemeldet mit steigendem Trend in fast allen Ländern, schreibt das BAG weiter.

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