Fünf Personen werden nach dem tödlichen Schneetöff-Unfall in Kanada noch vermisst. (Symbolbild: Keystone)
International

Schneetöff bricht in Eis ein – Reiseführer stirbt

In Kanada brachen französische Touristen auf einer Schneetöff-Tour mit ihrem Reiseführer im Eis ein. Der Unfall forderte einen Toten.

In Kanada sind acht französische Touristen und ein kanadischer Reiseführer bei einem Ausflug mit ihren Schneemobilen auf einem zugefrorenen Fluss ins Eis eingebrochen. Der Reiseführer starb nach seiner Rettung im Spital, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Fünf Franzosen werden demnach noch vermisst.

Die Gruppe war am Dienstagabend am Fluss Saguenay unterhalb des Saint-Jean-Sees in der Provinz Québec ins Eis eingebrochen. Nach Polizeiangaben war sie abseits der zugelassenen Wege für Motorschlitten unterwegs.

Nach dem Unglück gelang es zwei Touristen, einen Mitreisenden aus dem eiskalten Wasser zu ziehen und die Polizei zu alarmieren. Rettungskräfte zogen dann auch den 42-jährigen Reiseführer aus dem Wasser, er starb nach Polizeiangaben jedoch in der Nacht im Spital.

Nach den fünf Vermissten wurde am Mittwoch noch gesucht. An der Suchaktion waren Polizisten, Soldaten und Taucher beteiligt.

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