Das Neubauprojekt Nauentor beim Bahnhof SBB soll das Postreitergebäude ersetzen. (Archivbild: Keystone)
Basel

Regierung beantragt Ablehnung der Nauentor-Einsprachen

Die Basler Regierung verabschiedete den Bebauungsplan für das Projekt Nauentor. Sie beantragt dem Parlament, die 17 Einsprachen abzuwenden.

Die Basler Regierung hat den Bebauungsplan für das Neubauprojekt Nauentor beim Bahnhof SBB zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Sie beantragt dem Parlament, die 17 gegen das Vorhaben eingereichten Einsprachen abzuweisen.

Beim Nauentor handelt es sich um den Ersatz des heute weitgehend leer stehenden Postreitergebäudes. SBB und Postfinance sehen unter anderem auf dem bestehenden Sockel über dem Gleisfeld drei neue Hochhäuser vor mit Arbeitsflächen von 50’000 bis 80’000 m2 und Wohnraum für rund 600 Personen.

Verbindung nicht für Velofahrer

Die gegen den Bebauungsplan eingereichten Einsprachen betrafen vorab die im Sockelbereich geplante neue Verbindung zwischen Nauenstrasse und dem «Gundeli», wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Kritisiert wurde, dass diese Magistrale Fussgängern vorbehalten sein und nicht auch als schnelle Verbindung für Velofahrer dienen soll.

Für die Velofahrenden sei eine Querung des Gleisfeldes über die von beiden Seiten zugänglichen Veloabstellplätze möglich, hält die Regierung fest. Weil teils grosse Höhenunterschiede überwunden werden müssen, handle es sich dabei allerdings nicht um eine eigentliche Veloroute.

Eine weiteres Thema waren bei den Einsprachen laut Regierung auch die Veloabstellplätze. Vorgesehen sind 400 neue und Reserveflächen für 400 weitere Plätze.

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