Die Tribüne beim Landhof-Areal ist in schlechtem Zustand und wird im Februar weiter abgesperrt. (Bild: Keystone)
Basel

Landhof-Areal weist Sicherheitsmängel auf

Bei den Gebäuden auf dem Landhof-Areal wurden Sicherheitsmängel festgestellt. Sie werden nun saniert. Die Anzeigetafel muss entfernt werden.

Das Bau- und Verkehrsdepartement und Immobilien Basel-Stadt liessen die Gebäude auf dem Landhof-Areal – die Tribüne und die Garagen – auf Sicherheitsmängel untersuchen. Dies teilt die Behörde am Dienstag mit. Infolge dessenwerden die Dächer der insgesamt zwölf Garagen ausgebessert, um sie den Freizeitvereinen zur weiteren Nutzung zu überlassen.

Bei der Tribüne kann die Sicherheit nicht überall gewährleistet werden, so dass ab Februar 2020 zusätzliche Bereiche abgesperrt werden müssen. Die alte Anzeigetafel der ehemaligen Stehtribüne ist in einem alamierend schlechten Zustand und muss demontiert werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der sogenannte Totomat sollte eigentlich saniert werden. Im Januar 2018 hat die Regierung mit dem Ratschlag «Landhof für alle» dafür Mittel beantragt.

Darin eingeschlossen ist auch die Schaffung von Ersatzräumen für das Tribünengebäude. Der Antrag ist seit zwei Jahren im Grossen Rat hängig.

Kosten von 300’000 Franken

Die Untersuchung erfolgte aufgrund von sichtbaren Schäden am Tribünengebäude, dem ehemaligen Kassenhaus an der Wettsteinallee und den Garagen. Sie wurde von einer externen Firma durchgeführt.

Tribüne und Garagen werden vorwiegend von Freizeitvereinen als Lager genutzt. Zwei der vier Treppenaufgänge der Tribüne werden ab der ersten Treppenstufe abgesperrt und können nicht mehr betreten werden. Sie sind beschädigt und die Stabilität ist nicht sichergestellt. Eine Absperrung des Kassenhauses an der Wettsteinallee verhindere ausserdem, dass auf das beschädigte und undichte Dach geklettert werden kann, so die Mitteilung.

Die neun Garagen an der Wettsteinallee müssen von Vegetation und Erde auf den Dächern befreit werden. Die Deckenverkleidung der drei übrigen Garagen an der Riehenstrasse wird entfernt und die Decke stellenweise abgestützt. Alle Garagen werden wo nötig abgedichtet. Trotz all dieser Massnahmen dürfen sie bei starkem Schneefall nicht mehr betreten werden, denn die Tragsicherheit der Garagendecken könne nicht garantiert werden.

Die Kosten für diese Massnahmen betragen rund 30‘000 Franken und werden mit dem laufenden Budget des Hochbauamts bezahlt.

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