(Symbolbild: Keystone)
Baselland

Falsche Polizisten erbeuten 32’000 Franken

Zurzeit häufen sich die Meldungen über falsche Polizisten in der Region wieder. Eine 69-jährige Rentnerin wird um 32'000 Franken betrogen.

Letzte Woche erhielt eine 69-jährige Rentnerin aus Muttenz einen Telefonanruf von einem Hochdeutsch sprechenden vermeintlichen Polizisten. Es seien Kriminelle in der Gegend und sie solle ihr Geld in Sicherheit bringen, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Basel-Landschaft.

Die Rentnerin bezog in daraufhin mehrmals Geld auf einer Bank, insgesamt 32’000 Franken, und deponierte es jeweils an einem von der unbekannten Täterschaft vorgegebenen Ort.

Solche und ähnliche Fälle häufen isch zurzeit wieder in der Region. Die Polizei Basel-Landschaft rät deshalb weiterhin zur Vorsicht vor falschen Polizisten und echt erscheinenden Telefonnummern. Die Bevölkerung sollte folgende Verhaltensregeln beachten:

  • Trauen Sie der Display-Anzeige nicht. Die Anzeige auf Ihrem Telefon kann manipuliert sein.
  • Wenn ein angeblicher Polizist oder eine angebliche Polizistin Sie anruft und dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, dann brechen Sie den Anruf ab und informieren umgehend die Polizei Basel-Landschaft.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten.
  • Informieren Sie sofort über die Notrufnummer 112 die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

3 Kommentare

  1. Weshalb wird das Deutsch immer schlechter in solchen Artikeln?
    Die Rentnerin WIRD nicht, sondern WURDE offensichtlich betrogen.
    Die Polizisten erbeuten nicht, wie der Titel meint, sondern haben oder hatten schon erbeutet.
    Im Text dann “Rentnerin bezog in daraufhin mehrmals Geld….”
    Wer schreibt so einen Unsinn?Report

  2. Mal abgesehen davon, dass diese Masche wirklich jetzt bald jeder kennen sollte, kann ich nicht verstehen, wie man einfach so den Betrag ausbezahlt bekommt. Mitdenken am Schalter wäre nicht schlecht.Report

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