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Beatriz Greuter will in den Basler Regierungsrat. (Bild: Archiv Telebasel)
Basel

Beatriz Greuter kandidiert für den Regierungsrat

Nach ihrem Rücktritt aus dem Grossen Rat will Beatriz Greuter (SP) zurück auf das politische Parkett. Die 49-Jährige kandidiert für den Basler Regierungsrat.

SP-Politikerin Beatriz Greuter will in den Regierungsrat. Das berichten am Montagnachmittag «Onlinereports» und die «bzbasel». «Ja, ich werde mich zu Verfügung stellen», wird die Direktorin der Hirslanden-Klinik zitiert.

Zwei Regierungsratsitze müssen nach dem Rückritt von Christoph Brutschin und Hans-Peter Wessels im kommenden Herbst neu besetzt werden. Greuter war bereits Mitglied im Grossen Rat und Fraktionspräsidentin der SP. 2019 trat sie wegen zusätzlichen beruflichen Belastungen ab.

«Ich habe schnell gemerkt, dass ich die politische Arbeit und die Themenvielfalt vermisse», begründet die 49-Jährige die Pläne für ihr politisches Comeback. Nach Brutschins Rückritt habe sie über eine Kandidatur nachgedacht. «Es ist ein Abwägen zwischen meinem Job, den ich sehr gerne mache, und der Politik», sagt sie zur «bzbasel».

Chance ergreifen

Ihre Chance für den Regierungsrat will sie nun packen. Ein solcher Moment komme nicht wieder, so die Sozialdemokratin. Über ihre Pläne informierte sie bereits ihren Vorgesetzen, ihre Mitarbeitenden sowie das SP-Parteipräsidium. Sie habe positive Rückmeldungen erhalten.

Greuter sagt, durch ihre berufliche Laufbahn sei sie für das Amt geeignet: «Ich kenne beide Seiten: Ich war Arbeitnehmerin, nun bin ich Arbeitgeberin.» Sie setzte vielfältige Themenschwerpunkte wie Bildung, Gesundheit, Sozialwesen oder Alterspolitik. «Will man Regierungsrat werden, muss man sich alles zutrauen», so Greuter.

Weitere Kandidaten für das Amt sind Kerstin Wenk, Beat Jans und Kaspar Sutter. «Wir haben schon jetzt eine tolle Auswahl an Kandidaten», kommentiert Greuter. Sie vermutet eine Dreierkandidatur – bestehend aus Tanja Soland, einer weiteren Frau und einem Mann. «Ich fände es natürlich grossartig, wenn ich mit zwei Frauen ins Rennen starten könnte», sagt Greuter. Dabei handle es sich aber um Wunschdenken.

1 Kommentar

  1. Für mich irgendwie unglaubwürdig. Man bzw. Frau tritt wegen beruflicher Belastung vor Kurzem aus dem Grossen Rat aus. Doch dann winkt ein gut Bezahlter Job mit einer tollen Altersvorsorge und schon ist man wieder Herzblut Politikerin?
    Wenn die SP Kandidaten/Innen nominiert, dann hoffe ich, dass diese dem ob genannten Umstand Rechnung tragen und diejenigen nominiert, welche eben genau dieses Herzblut leben.
    Des Weiteren liebe SP, wie wäre es wenn die Partei der allgemeinen, weltweiten Jugendbewegung einen Gedanken widmen würde ? Die Partei hat zumindest eine jüngere Politikerin, welche sich eignen würde, den Grad zwischen Erwachsenen und Jugendlichen zu beschreiten.
    Da aber wahrscheinlich keine Zeichen von Seiten SP gesetzt werden ist unklar, ob die Partei allenfalls die Zeichen der Zeit erkennen und die Weichen für die Zukunft der Partei richtig stellen werden. Die Jugend sind die Wähler von morgen.
    Und nein ich bin kein SP Wähler, sehe aber momentan keine Möglichkeit die Jungen ausserhalb der dominierenden SP in Basel zu erreichen.Report

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