Smog hängt am 7. Januar 2020 über der Piazza del Duomo. Mailand kämpft seit Jahresbeginn mit starken Luftverschmutzungen. (Bild: Keystone)
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Mailand will Rauchen im Umfeld von Bushaltestellen verbieten

Mailand kämpft momentan mit akuter Luftverschmutzung. Jetzt soll das Rauchen an Plätzen, wo sich viele Menschen versammeln, verboten werden.

So soll das Verbot zum Beispiel im Umfeld von Bus- und Tramhaltestellen, sowie an Orten, wo Menschen im Freien Schlange stehen, gelten. Ab 2030 soll Rauchen im Freien komplett verboten werden. Das teilte Bürgermeister Giuseppe Sala bei einem Treffen mit Bürgern am Samstag mit.

Das Rauchverbot an den Bushaltestellen soll in ein Anti-Smog-Paket eingebaut werden, das der Gemeinderat bis Ende März verabschieden müsse, erläuterte der Bürgermeister. Bei Smogalarm will er auch Feuerwerke verbieten. Salas Pläne lösten hitzige Diskussionen in der Metropole aus, die seit Jahren mit Luftverschmutzung zu kämpfen hat.

Feinstaub-Warnungen und Diesel-Fahrverbote

In zahlreichen Städten Italiens ist die schmutzige Luft seit Jahresbeginn ein Aufregerthema. Turin, Mailand, Bologna, Florenz und Rom – vielerorts gibt es Feinstaub-Warnungen und längere Einschränkungen für den Verkehr. Italiens Hauptstadt hat diese Woche ein striktes Diesel-Fahrverbot verhängt. Dank heftigen Regens am Samstag verbesserte sich die Luftqualität in Rom aber ein wenig.

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