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Der Telebasel Report vom 15. Januar 2020
Basel

Report: Basler Hotelseifen retten Leben

Was passiert mit Hotelseifen nach der Abreise? Sie landen im Abfall. Das Projekt Sapo Cycle aus Basel will das ändern.

Eine schnelle Dusche, den Koffer packen und dann ab zum Check-Out. Viel mehr liegt am Morgen des Abreisetages im Hotel nicht mehr drin. Im Zimmer übrig bleiben schmutzige Bettwäsche, benützte Handtücher und – ein Seifenstück.

150 Tonnen Hotelseife pro Jahr landet im Abfall

Was aber geschieht mit dieser Seife? Bei ein bis zwei Übernachtungen liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Hotel in Basel. Vier-, fünf-, vielleicht auch zehn Mal wird dabei die Handseife benutzt – mehr nicht. Übrig bleibt oft ein beinahe vollständiges Seifenstück. In der Regel landet die gebrauchte Seife im Abfall. 150 Tonnen Hartseife pro Jahr geht so verloren – alleine in der Schweiz.

Sapo Cycle rettet Seifen – und Leben

Das Basler Projekt Sapo Cycle hat dieser Seifenverschwendung den Kampf angesagt. Gründerin Dorothée Schiesser hat nämlich einen Weg gefunden, wie man diese Seifen retten kann und dabei auch noch Leben rettet. Sie sammelt bei den Hotels die Seifen ein, rezykliert diese und spendet die neu entstandenen Seifen an bedürftige Menschen in Basel aber auch in Afrika. Und das beste: Die Seifen werden im Wohnwerk Basel von geistig beeinträchtigten Menschen hergestellt, die dadurch eine sinnvolle Tätigkeit in ihrem Alltag finden.

Wie Basler Seifen Leben retten sehen Sie im Report vom 15. Januar 2019.

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