(Bild: Marionetten Theater Basel)
Basel

Doch mehr Geld für Schulvorstellungen

Freie Theater und das Erziehungsdepartement erzielten eine Einigung. Das Budget für Schulvorstellungen wird nun erhöht.

Die Nachricht sorgte letztes Jahr bei kleinen Theaterbetrieben für Ärger. Wie Telebasel im August 2019 berichtete, wollte das Basler Erziehungsdepartement (ED) die Subventionen für Schulvorstellungen begrenzen. Das ED begründete dies unter anderem mit steigenden Schülerzahlen.

Offenbar hat sich der Sturm wieder gelegt. Dieter Baur, Leiter Volksschulen, wandte sich gegen Ende des vergangenen Jahres an die freien Theater. «Aufgrund der steigenden Anzahl Theaterbesuche von Schulklassen hat das Erziehungsdepartement das Budget Schule + Theater markant erhöht», heisst es in einem Brief, der Telebasel vorliegt. «Es wurde um 18 Prozent erhöht», präzisiert das Erziehungsdepartement auf Anfrage.

ED spricht von markanter Erhöhung

Wie Dieter Baur schreibt, habe das ED zudem neue Richtwerte für die Subventionen definiert. Das ED bittet die Theater-Betreiber, zu melden, falls sie im Laufe des Jahres mehr Subventionen benötigen. Aber auch dann, wenn sie weniger brauchen als gemäss Richtwert vorgesehen. Je nach Budgetsituation könne dann ein anderes Theater davon profitieren, das den Zustupf nötig hat.

Zufrieden mit der Kehrtwende der Behörden ist etwa Daniel Jansen. Der Geschäftsleiter des Marionetten Theaters Basel befürchtete letztes Jahr noch einen Abbau bei den Schulvorstellungen. Nun aber sieht die Situation wieder anders aus. Wie er gegenüber Telebasel sagt, sehe er in der Einigung eine gute Lösung für alle Beteiligten.

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