US-Regisseur Quentin Tarantino, Brad Pitt, Margot Robbie und Leonardo DiCaprio bei der Premiere von «Once Upon a Time in Hollywood». (Archivbild: Keystone)
International

Tarantino-Film räumt bei US-Kritikerpreisen ab

«Once Upon a Time in Hollywood» räumte bei den US-Kritikerpreisen vier Trophäen ab. Quentin Tarantinos Comedy-Drama wurde in Los Angeles als bester Film geehrt.

Dies ist ein überraschendes Ergebnis, denn als Favorit war «The Irishman» ins Rennen gegangen – das Mafia-Epos hatte im Vorfeld 14 Nominierungen erhalten.

Als bester Schauspieler wurde bei den «Critics’ Choice Awards» Joaquin Phoenix für seine Rolle in dem Thriller «Joker» ausgezeichnet. Als beste Schauspielerin wurde Renée Zellweger für ihren Auftritt in dem Drama «Judy» geehrt. Die Trophäe in der Kategorie bester Regisseur teilten sich der Südkoreaner Bong Joon-ho und der Brite Sam Mendes.

Avengers-Macher fehlten bei Preisübergabe

Für einen peinlichen Moment im Saal sorgten die Macher von «Avengers: Endgame». Das Superhelden-Spektakel wurde zum besten Actionfilm gewählt – nur war niemand aus dem Team vor Ort, um den Preis auf der Bühne entgegenzunehmen. Der Preis in der Sparte «Bester nicht-englischsprachiger Film» ging dieses Mal an «Parasite» von Bong Joon-ho.

Die «Critics’ Choice Awards» wurden in diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Mehr als 400 Mitglieder des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada bestimmten die Sieger.

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