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Der Telebasel News Beitrag vom 12. Januar 2020.
Basel

Mit dem Velo auf grosser Afrika-Reise

Tausendsassa Lukas Biry schwingt sich Ende Januar wieder auf den Velosattel und fährt quer durch Afrika. Vieles ist vor der Abreise noch ungewiss.

Bald geht es wieder los! Lukas Biry macht sich drei Jahre nach seiner grossen Westafrika-Reise wieder auf den Weg durch den sonnigen Kontinent – auf seinem Velo.

Die Vorfreude ist Lukas Biry sichtbar anzumerken. Denn hier in der Schweiz sei alles etwas zu geregelt. «Bei uns ist sehr viel durchorganisiert, geplant, strukturiert und organisiert. Es funktioniert alles, aber es ist manchmal auch etwas zu viel für mich. Ich habe gerne ein bisschen Chaos», sagt der Basler.

Was vor über drei Jahren als Marketing-Aktion für Vivi Kola begann, wird nun eben weitergeführt. Der Velofahrer hat sich in den Kontinent verliebt und möchte diesen nun wieder besuchen. «Das völlig Abenteuerliche und Lebendige und das Leben, die Musik und Farben, die Liebe, die vorhanden ist, die Sonne: Auf das freue ich mich mega fest.»

Lukas Biry fürchtet sich ein wenig

Obwohl Lukas Biry sich wahnsinnig auf seine Reise freut und seit Monaten dafür trainiert, hat er zum ersten Mal auch ein bisschen Angst. «Das beunruhigt mich insofern, weil ich das noch nie hatte.» Die Angst sei auf die gesellschaftliche Schere in Südafrika zurückzuführen. «Wo die Schere zwischen Arm und Reich gross ist, wo Weisse und Schwarze oder unterschiedliche Schichten aufeinandertreffen, sind Neid und Kriminalität sehr hoch.»

(Video: Youtube/Lukas Biry)

Wirklich darauf vorbereiten könne er sich zwar nicht, er sei aber ein sehr vorsichtiger Mensch und hänge extrem an seinem Leben. «Mein Leben ist mir sehr wichtig und ich schütze mich gut, aber ich muss auch akut reagieren. Ich kann das nicht gross planen», so Biry. Mittlerweile überlegt er sogar, Südafrika auszulassen. Denn die Berichte über Unruhen gehen auch nicht am Freundeskreis vorbei, viele versuchen, ihm davon abzuraten.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Vor seiner letzten Reise arbeitete der Velo-Freak als Kurier. Dementsprechend war er damals auch fitter. «Bei dieser Reise musste ich mich im Fitness-Studio auf dem Sprinter abmühen und habe auch wirklich an meiner Fitness gearbeitet.» Sein Credo: «Je fitter, umso wacher, umso gesünder bist du auch». Dies sei extrem wichtig, weil man so auch aufmerksamer und sicherer unterwegs sei.

Was ihn dort dann aber tatsächlich erwarten wird, sei dennoch ungewiss. «Ich fahre nach Angola, Lesotho, Namibia, Benin, Ghana, Togo und Südafrika. Drei dieser Länder habe ich bereits bereist und weiss auch, was mich dort erwartet und deshalb habe ich überhaupt keine Angst.»

In den restlichen Ländern werde er einfach schauen, was auf ihn zukommt und angemessen reagieren.

Im April 2017 erzählte Lukas Biry im Telebasel Talk von seiner ersten Afrika-Reise:

Der Telebasel Talk mit Lukas Biry vom 26. April 2017.

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