Andy Schmid erzielt beim Katastrophen-Start gegen Schweden das erste Schweizer EM-Tor nach 14 Jahren. (Bild: Keystone)
International

Schweizer unterliegen dem Vize-Europameister

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss sich in Göteborg dem EM-Co-Gastgeber Schweden mit 21:34 geschlagen geben.

Die schwedische Handball-Nationalmannschaft erteilt den Schweizer Handballern zum EM-Auftakt eine Lektion: Der Co-Gastgeber gewinnt in Göteborg vor 12’000 Fans mit 21:34. Dabei sah es zu Beginn noch ganz anders aus: Nach einem Ballgewinn konnte Andy Schmid das erste Schweizer EM-Tor erzielen. Doch von da an unterliegen die Schweizer dem Vize-Europameister und gehen unter.

Auch mit neuer Strategie keine Chance

Als Reaktion wollte Trainer Michael Suter nach einem Timeout mit einer neuen Strategie angreifen. Suter wechselt für den Torhüter einen zusätzlichen Feldspieler ein, doch das Ganze geht nach hinten los: Vom 6:3 nach acht Minuten dominieren die Schweden klar das Spiel und erhöhen das Resultat innerhalb einer Viertelstunde auf 11:5. Der Co-Gastgeber trifft bei allen Kontern auf wenig Schweizer Gegenwehr.

Um weiterhin vom EM-Titel träumen zu können, müssen die Schweizer am Sonntag gegen Polen und am Dienstag gegen Slowenien beweisen, dass sie aus diesem Katastrophen-Start gelernt haben.

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