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International

Federer reagiert auf Kritik der Klima-Aktivisten

Roger Federer reagiert auf die Kritik der Klimabewegung an seinem Werbedeal mit der Credit Suisse. Er wolle den Dialog mit seinen Sponsoren suchen.

Die letzten Tage hagelte es in den sozialen Medien haufenweise Kritik-Posts an die Adresse von Roger Federer. Grund dafür ist sein Werbevertrag mit der Credit Suisse. Die Schweizer Grossbank wird seit Längerem von der Klimabewegung angeprangert, umweltschädliche Projekte zu finanzieren. Federer ist nun ebenfalls in den Fokus der Kritik geraten und sieht sich einem regelrechten Shitstorm ausgesetzt (Telebasel berichtete). Auch die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg beteiligte sich an diesem.

Nun bricht der Tennis-König sein Schweigen. Über die Nachrichtenagentur Reuters hat Federer ein Statement auf Englisch veröffentlicht, das momentan um die Welt geht.

Der Baselbieter betont, dass er die Auswirkungen und die Bedrohung durch den Klimawandel «sehr ernst» nehme. «Ich habe grossen Respekt und Bewunderung für die Jugendklimabewegung», so Federer. Und der Tennis-Superstar kündigt an: Er werde den Dialog mit seinen Sponsoren suchen. Da dürfte auch die Credit Suisse mitgemeint sein.

Der 38-Jährige bedankt sich bei den jungen Klima-Aktivisten, die «uns alle dazu zwingen, unser Verhalten zu überprüfen und nach innovativen Lösungen zu suchen». Man sei es ihnen und sich selbst schuldig, zuzuhören, so Federer.

Die deutsche Übersetzung von Federers Stellungnahme:

«Ich nehme die Auswirkungen und die Bedrohung durch den Klimawandel sehr ernst, zumal meine Familie und ich inmitten der Zerstörung durch die Buschbrände in Australien ankommen. Als Vater von vier Kindern und leidenschaftlicher Befürworter der universellen Bildung habe ich grossen Respekt und Bewunderung für die Jugendklimabewegung. Ich bin den jungen Klimaaktivisten dankbar, dass sie uns alle dazu zwingen, unser Verhalten zu überprüfen und nach innovativen Lösungen zu suchen. Wir sind es ihnen und uns selbst schuldig, zuzuhören. Zudem bin ich mir meiner Verantwortung als Privatperson, als Athlet und als Unternehmer sehr bewusst und möchte diese privilegierte Position für den Dialog in diesen wichtigen Fragen mit meinen Sponsoren nutzen.»

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