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Der Telebasel Sportnews-Beitrag vom 9. Januar 2020. (Video: Telebasel)
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«Vielleicht bekomme ich einen Helm wie Petr Čech»

Im August wurde bei Ricky van Wolfswinkel ein Aneurysma diagnostiziert. Jetzt steht er endlich wieder auf dem Platz – auch wenn er noch nicht viel machen darf.

Vor vier Monaten musste sich Ricky van Wolfswinkel einer Intervention an seinem Kopf unterziehen. Nach einer Hirnerschütterung wurde glücklicherweise das Aneurysma entdeckt. Aneurysmata im Kopf können im schlimmsten Fall Schlaganfälle und Hirnblutungen zur Folge haben.

Ricky van Wolfswinkel ist wieder auf dem Feld

Die gute Nachricht war: Das Aneurysma war für einen Eingriff zugänglich. Die Schlechte: Die Rekonvaleszenz geht sehr lange und es ist ungewiss, ob der Niederländer wieder im St. Jakob-Park auflaufen kann.

Jetzt steht er zumindest wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Fussballplatz. Zwar muss er sehr vorsichtig sein und darf in kein Duell gehen, aber er darf wieder das tun, was er am liebsten macht: Fussball spielen.

Zukunft beim FCB ungewiss

Ein Schlag an seinen Kopf wäre verheerend. Deshalb ist ein Helm bereits unterwegs nach Marbella. «Vielleicht kommt noch ein Petr Čech», sagte Ricky van Wolfswinkel in Anlehnung an den tschechischen Torhüter, der immer einen Helm tragen musste.

Aufgrund der Verletzung hatte der Niederländer viel Zeit, um sich Gedanken über seine Zukunft zu machen. Deshalb habe er sich persönlich ein bisschen verändert. Nun kämpft er sich wieder zurück. Da aber sein Vertrag diesen Sommer ausläuft, ist seine Zukunft beim FCB noch ungewiss. Zuerst muss Ricky van Wolfswinkel aber wieder ganz gesund werden.

Van Wolfswinkel fühlt sich wohl beim FCB

Vom ersten Tag an habe er gute Rückmeldungen innerhalb des FCB erhalten. Auch Sportchef Ruedi Zbinden und Präsident Bernhard Burgener hätten gute Absichten, so Ricky van Wolfswinkel. «Ich will auch da bleiben», sagte der Niederländer, der sich beim FCB sichtlich wohl fühlt – trotz Verletzung.

Wann der niederländische Stürmer wieder fit sein wird, ist noch immer ungewiss. Ende Februar sollte man aber mehr wissen, dann hat er nämlich die nächste Untersuchung.

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