Gegen Roger Federer entlädt sich im Netz ein Shitstorm. (Bild: Keystone/Montage: Telebasel)
International

Klimabewegung geht auf Federer los

Roger Federer fliegt zurzeit ein veritabler Shitstorm um die Ohren. Die Klimabewegung kritisiert, dass der Tennis-Superstar für die Credit Suisse Werbung macht.

Zurzeit hagelt es gegen Roger Federer haufenweise Kritik in den sozialen Medien. Im Minutentakt hagelt es Posts und Tweets, in denen gegen Federers Engagement bei der Credit Suisse scharf geschossen wird. Unter dem Hashtag #RogerWakeUpNow fordern Anhänger der Klimabewegung den Tennis-Superstar auf, «jetzt aufzuwachen».

Werbebotschafter für Grossbank

Vertreter der Klimabewegung stört, dass Federer als Werbebotschafter für die Schweizer Grossbank hinhält. Die Credit Suisse steht seit Längerem wegen ihrer Investitionen in umweltschädliche Projekte im Visier der Klimabewegung. Seit geraumer Zeit wird auch Federer in diesem Kontext angegriffen. Bereits im November 2018 demonstrierten Umweltaktivisten vor CS-Filialen in Basel, Genf und Lausanne gegen Federers Zusammenarbeit mit der Grossbank (Telebasel berichtete).

Ungewohnter Shitstorm

Ein Shitstorm in diesem Ausmass dürfte auch für «King Roger» etwas Ungewohntes sein. Und die Vorwürfe fallen nicht zu knapp aus. Federers Deal mit der Credit Suisse wird von Umweltschützern als Zustimmung des Superstars zu Umweltverschmutzung gewertet. «Auf welcher Seite der Geschichte stehst Du als Vater von vier Kindern?», wird unter anderem in den sozialen Medien gefragt.

Auch die zurzeit weltweit prominenteste Klima-Aktivistin Greta Thunberg beteiligt sich an der Kritik an Federer. Auf Twitter teilt die Schwedin Tweets, in denen sich Umweltschützer den Maestro vorknöpfen.

Federer soll für seine Werbetätigkeit bei der Credit Suisse geschätzte sieben Millionen Franken pro Jahr verdienen. Der Superstar hat sich bislang nicht zum Shitstorm geäussert.

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