Falsche «Oberkommissare» forderten in Basel eine Rentnerin auf, ihr ganzes Erspartes zur Sicherheit an sie zu übergeben. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Seniorin (79) wird von falschen «Oberkommissaren» ausgenommen

In Basel wurde eine 79-jährige Seniorin Opfer einer Betrugsmasche. Ein «Oberkommissar» drängte sie dazu, ihm 50'000 Franken zur Aufbewahrung zu geben.

Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilt, wurde eine 79-jährige Rentnerin Opfer falscher «Oberkommissare». Die Seniorin wurde von einem dieser Betrüger  mehrfach telefonisch kontaktiert und aufgefordert, ihm ihr Geld zur Aufbewahrung auszuhändigen. Der Mann behauptete, dass Einbrecher sie im Visier hätten und zwei Polizisten sie überwachten.

Die Frau wurde so lange bedrängt, bis sie zustimmte, die zu Hause aufbewahrten 50’000 Franken zu übergeben. Die ältere Dame begab sich dann an den Bruderholzweg, wo sie das Geld deponieren sollte. Im letzten Moment bekam sie jedoch Zweifel und liess «nur» 30’000 Franken im Versteck.

Kontakt mit gefälschten Nummern

Die falschen «Oberkommissare» sprechen oft hochdeutsch und nehmen mit gefälschten Nummern Kontakt zu den Opfern auf. Auf dem Telefondisplay wird dann eine offizielle Nummer angegeben. Die Betrüger versuchen dann, die Personen davon zu überzeugen, dass Einbrecher in ihrem Wohngebiet unterwegs sind und ihre Wertsachen deshalb nicht mehr sicher seien.

Die Betrogenen geben folgend «zivilen Polizisten» ihre Wertgegenstände oder deponieren sie an einem vereinbarten Ort.  Zudem werden die Opfer in Angst und Schrecken versetzt, da sie nicht mehr sicher seien – oder sogar ein Familienmitglied in finanzieller Not sei. Die Polizei weist darauf hin, dass man bei Unsicherheiten den Notruf 117 anrufen sollte.

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