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Der Telebasel News Beitrag vom 12. Januar 2020.
Basel

Colette Greder rappt am RämPläm

Die Grande Dame der Vorfasnacht kehrt auf die Bühne zurück. Bei der dritten Ausgabe des RämPläm tritt sie im Tabourettli auf.

Vom sizilianischen Schnitzelbank bis hin zu Jazz, Loops und trauriger klassischer Musik. All dies soll in der diesjährigen RämPläm Platz finden. «Stilmässig breit gefächert, wirr und aberwitzig» – mit diesen Worten beschreibt Martin Bammerlin sein Baby. Diese Bezeichnung ist durchaus angebracht. Schliesslich ist eine der jüngeren Vorfasnachtsveranstaltungen. Nur alle zwei Jahre und erst zum dritten Mal geht das Rämpläm im Tabourettli über die Bühne.

Viele Jahre Pfyfferli und Frau Fasnacht

Für die diesjährige Ausgabe des Wirrlete-Nachfolgers konnte Bammerlin eine Grande Dame der Vorfasnacht gewinnen. Die Schauspielerin und Chansonnette Colette Greder gibt nach Jahrzehnten beim Pfyfferli und einer mehrjährigen Vorfasnachtspause ihr Comeback.

Einem manchen Fasnächtler muss sie wohl nicht näher vorgestellt werden: Bereits beim ersten Pfyfferli 1976 sang sie als «Finale vo Mellhüse» auf der Fauteuilbühne. Manche tragen sie wohl auch in den Kindheitserinnerungen. Zusammen mit dem 2003 verstorbenen Bernhard Baumgartner sorgte sie beim SRF für Unterhaltung für die Kleinen, ebenso beim Hörspiel «Frau Fasnacht» von 1987.

Schräge musikalische Einfälle

Die Elsässerin entschied sich für ein Bühnencomeback im Tabourettli. Einerseits für das Musical Stärnestaub, andererseits fürs RämPläm.  Die Entscheidung kam vor zwei Jahren als Zuschauerin. «Da hab ich im Geheimen gewünscht, hier auch dabei zu sein – vor allem wegen der musikalischen Einfälle, die schräg und lustig sind», sagt Colette Greder gegenüber Telebasel. Noch möchte sie nicht zu viel über ihre Rolle im RämPläm verraten. «Ich singe zwei, drei Male, aber nicht nur Chansons. Ich werde auch rappen», meint Colette Greder und schmunzelt.

Beim Ensemble sind Bettina Gfeller, Florens Meury, Florian Volkmann und Martin Bammerlin wieder mit von der Partie. Letzterer übrigens auch hinter dem «Menü SüürprYYs», der einmaligen Vorfasnachtsveranstaltung der Clique OnYVa vom letzten Jahr. Die Regie übernimmt Roland Suter.

Neu stösst nebst Colette Greder auch der Multiinstrumentalist Sebastian Padotzke auf die RämPläm-Bühne. Wie er während der Medienkonferenz in einer Liveschaltung zeigte, dürften im Tabourettli vom 6. bis 22. Februar wohl experimentelle und schräge Klänge zu hören sein.

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