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Basel

Personalrochade im FCB-Nachwuchs

Percy van Lierop übernimmt per sofort die Gesamtleitung der Nachwuchsabteilung des FC Basel. Massimo Ceccaroni intensiviert die Kooperation in Indien.

Percy van Lierop – so heisst der neue Gesamtleiter der Nachwuchsabteilung des FC Basel. Der Niederländer übernimmt den Posten von FCB-Legende Massimo Ceccaroni per sofort. Dieser wird sich künftig als Gesamtverantwortlicher Sport und als Botschafter noch intensiver um die strategische Kooperation und den Aufbau der Nachwuchsakadamie in Südindien mit Chennai City kümmern. «Ich habe mich intensiv mit dem Projekt in Indien auseinandergesetzt, sehe grosses Potenzial darin und freue mich auf diese neue Aufgabe, die mich – wiederum als Ausbilder und Entwickler – fordern wird», wird Massimo Ceccaroni in der Medienmitteilung zitiert.

Von der Ajax-Talentschmiede

Der FC Basel möchte mit dieser Personalrochade nach eigenen Aussagen neue Wege in der Nachwuchsförderung gehen. «Die Nachwuchsarbeit auf dem Campus ist das Herzstück des FC Basel 1893. Der Förderung von eigenen Nachwuchsspielern und -spielerinnen wollen wir in Zukunft noch mehr Bedeutung verleihen, um möglichst viele eigene Talente in die erste Mannschaft zu integrieren. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir mit Percy van Lierop einen anerkannten Experten für diese Aufgabe gewinnen konnten», sagt FCB-CEO Roland Heri.

Der 45-jährige Percy van Lierop bringt einen beeindruckenden Leistungsausweis mit. Bis zum vergangenen Sommer war der Niederländer vier Jahre lang sportlicher Koordinator der Nachwuchsabteilung von Ajax Amsterdam. Der holländische Traditionsverein verfügt über eine der besten Ausbildungsstätten weltweit. Davor hatte van Lierop als Akademieleiter die Nachwuchsphilosophie bei Red Bull Salzburg geprägt.

Transfereinnahmen wichtig

Die Nachwuchsförderung war und ist der Schwerpunkt der Zukunftsgestaltung und strategischen Neuausrichtung des FC Basel 1893 unter Präsident Bernhard Burgener. «Wir müssen neue Wege gehen und uns auch im Nachwuchs breiter aufstellen.

Ein regelmässiger Transferüberschuss ist für den FCB von vitaler Eminenz. Angesichts der relativ geringen Einnahmen aus den nationalen TV-Geldern sind Transfereinnahmen derzeit der grösste Hebel und die wichtigste budgetäre Erlösquelle für den FC Basel 1893», meint FCB-CEO Roland Heri.

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