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Basel

Dreikönigskuchen-Produktion läuft auf Hochtouren

Seit Sonntagabend stehen die Bäcker der Gilgen Konditorei bereits in der Backstube. Sie backen einen Dreikönigskuchen nach dem anderen und haben viel Spass.

Es wird geknetet, gepinselt, Zucker verstreut und vor allem gebacken, gebacken, gebacken! Seit Sonntagabend stehen die Bäcker bereits in der Backstube und bereiten sich auf den enormen Dreikönigskuchen-Ansturm vor. Bereits um 7:00 Uhr stehen die Leute am Spalenberg Schlange. «Das liegt an der Qualität, die wir bereits seit Jahren beibehalten. Wir haben nur die besten Zutaten drin», sagte Susanne Bumann, Geschäftsführerin der Bäckerei Gilgen.

Die besten Zutaten heissen: Milch, Butter, Eier, frische Hefe, Weissmehl, keine Konservierungs- oder Haltbarkeitsstoffe. «Da liegt Qualität drin», so die stolze Geschäftsführerin.

Damit diese Qualität gewährleistet werden kann, steht das Team seit dem Vorabend in der Backstube und bereitet alles vor. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen. «Wir haben solche die nur anstreichen, wir haben solche die am Ofen backen, das wurde jetzt abgelöst, der eine hat heute Nacht angefangen, der andere ist jetzt dran», sagte Bumann zu Telebasel.

«Ganzen Tag Stress pur»

Im ganzen Backstress bleibt nur wenig Zeit den Dreikönigstag zu geniessen. «Für uns ist es den ganzen Tag einfach Stress pur. Wir selbst haben nicht viel davon. Es ist einfach ein lustiger Tag.» Ein lustiger Tag, der einem den Appetit auf das Gebäck dennoch etwas vermiest. Wirklich Lust hat keiner in der Backstube auf ein Stück Dreikönigskuchen. «Weil wir den ganzen Tag genug Zuckerstaub um uns herum haben. Vielleicht mal eine Schnause zwischendurch, aber bis am Abend haben wir es dann gesehen», lacht die Geschäftsführerin.

Susanne Bumann, Geschäftsführerin der Bäckerei Gilgen, im Interview (Video: Telebasel)

Wie viele Dreikönigskuchen verkauft werden, bleibt ein Betriebsgeheimnis. Verschwendet wird jedoch nichts. «Wenn etwas übrig bleibt, dann darf das Personal welche mitnehmen oder wir verteilen sie in der Nachbarschaft. Es wird alles unter Privatpersonen verteilt und nichts weggeschmissen.» Sie hoffe natürlich trotzdem, dass alle wegkommen und den Weg in die Basler Stuben finden.

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