Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 2. Januar 2020
Baselland

«Man kann auch im Kleinen Sachen bewegen»

Zur Wahl kann sich jeder Wahlberechtigte stellen, doch was motiviert zum Sitz im Gemeinderat? Die Antwort von Kandidierenden aus Birsfelden und Muttenz.

Am 9. Februar stehen die periodischen Neuwahlen in den Gemeinden an. Gemäss den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte werden die Gemeindewahlen vom Gemeinderat beziehungsweise dem Bürgerrat angeordnet.

Hierbei gibt die Landeskanzlei eine Terminempfehlung an, vor welcher in der Regel Gebrauch gemacht wird. Bei den Wahlen am 9. Februar handelt es sich um die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 – 30. Juni 2024.

«Es gibt schon Momente, wo es sehr viel ist»

Thomas Schaub (CVP) aus Muttenz, ist seit 4 Monaten im Gemeinderat. Er übernahm den Sitz von Peter Vogt, der seit 1990 ein Teil des Muttenzer Gemeinderat war.

Schaub sagt, dass ihm das Amt sehr gefalle, die Parteien haben ihn gut aufgenommen, der erste Eindruck sei sehr positiv. «Es gibt schon Momente, wo es sehr viel ist», fügt Schaub hinzu, er hat sein Arbeitspensum auf 90 Prozent reduziert, «so funktioniert das relativ gut, trotzdem gibt es manchmal auch Sitzungen am Abend».

Nicht anders sieht es bei der Birsfelderin, Désirée Jaun (SP) aus. Zusätzlich zu ihrem, ebenfalls reduzierten, Job, sitzt sie ausserdem noch im Landrat.

«Es ist auch eine Frage der Koordination, dass man sich das gut einteilen kann», so Jaun. Eine Einteilung die ihr offenbar gelingt, sie ist seit vier Jahren Gemeinderätin in Birsfelden.

Das Amt als persönliche Bereicherung

Die Vorteile am Amt sehen die beiden Regionalpolitiker an den gleichen Punkten. «Man lernt sehr Vieles, Fachliches aber auch Menschliches […] das bereichert unglaublich», Schaub ist sich der Vielfältigkeit im Amt bereits bewusst.

Auch die erfahrenere SP-Politikerin sieht es ähnlich: «Es ist eine grosse Chance neben dem Beruf andere Themen und Projekte kennenzulernen, welche ich sonst nicht so vertieft gesehen hätte», besonders das Vermitteln zwischen Bürger, Projekt und Politik gefalle ihr.

«Man kann auch im Kleinen Sachen bewegen und man sieht auch direkt die Veränderung. Darum macht es sehr viel Freude auf Gemeinde-Ebene zu politisieren», lautet Jauns Antwort auf die Frage, wieso sie sich für die Gemeindepolitik einsetzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*