Der FC Basel im Juni 1977. Obere Reihe von links nach rechts: Peter Marti, Erni Maissen, Jürg Stohler, Walter Geisser, Peter Ramseier, Paul Fischli. Mittlere Reihe: Edi Luterbacher (Masseur), Arthur von Wartburg, Serge Muhmenthaler, Jürg Wenger, Hans Müller, Eigil Nielsen, Helmut Benthaus (Trainer). Vordere Reihe: Walter Mundschin, Roland Schönenberger, Markus Tanner, Detlev Lauscher und Otto Demarmels. (Bild: Keystone
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Früherer FCB-Spieler Eigil Nielsen gestorben

Eigil Nielsen feierte mit dem FC Basel in den 1970er Jahren einen Cupsieg und einen Meister-Titel. Nun ist er 71-jährig gestorben.

Eigil Nielsen ist tot. Der ehemalige FCB-Spieler starb am 26. Dezember in seiner dänischen Heimat Hjørring. Der an Alheimer erkrankte Nielsen erholte sich nicht mehr von einem Schlaganfall am 22. Dezember. Er wurde 71 Jahre alt, wie der FCB mitteilt.

Eigil Nielsen stand von 1974 bis 1978 beim FC Basel unter Vertrag. Mit den Baslern wurde er 1975 Cupsieger. Damit spielte Nielson in der zweiten Hälfte der unvergesslichen «Benthaus-Ära» beim Basler Verein. Nachdem der FCB und Servette punktgleich die Saison 1976/1977 beendet hatten, musste der Meister in einem Entscheidungsspiel bestimmt werden.

Meister-Titel geholt

Im Spiel gegen den Servette FC führte Eigil Nielsen die Mannschaft von Helmut Benthaus, der an diesem Tag auch Jean Müller, Walter Mundschin, Paul Fischli, Jörg Stohler, Peter Ramseier, Arthur von Wartburg, Otto Demarmels, Markus Tanner, Erni Maissen und Detlev Lauscher angehörten, zum Sieg. Der FC Basel feierte seinen siebten Meister-Titel. In der selben Saison wurde er schliesslich zum besten ausländischen Spieler in der Schweiz gekürt.

133 Spiele bestritt der Däne für den FCB. 27 Tore gingen dabei auf das Konto des Mittelfeldspielers.

1978 wechselte er dann für 50’000 Franken in der Nationalliga B zum FC Luzern. Nach dem Aufstieg in die Nationalliga A blieb Nielsen drei Jahre beim FC Luzern. Ein Wadenbeinbruch mit Knöchelbandriss besiegelte schliesslich Nielsens vorzeitiges Karierreende.

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