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Roger Federer sichert sich im ATP-Final von Halle seinen 102. Turniererfolg. (Bild: Keystone)
Basel

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Dass es in einem Sportjahr immer nur rund läuft, gibt es praktisch nie – auch nicht bei Federer.

Roger Federer nahm sich auch im vergangenen Jahr einiges vor. Mit mehreren Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben, startet der 38-jährige Baselbieter an den Australian Open ins Jahr. Schon dort aber die erste Ernüchterung im Grand-Slam-Turnier: Im Achtelfinal scheitert er am griechischen Shootingstar Stefanos Tsitsipas, konnte diesen aber danach am ATP-Turnier in Dubai besiegen. Somit gewinnt er zum insgesamt achten Mal den Titel der Dubai Open.

Dieser ist zudem auch sein 100. Titel, den er auf Tour für sich gewinnen konnte. Doch nicht nur in Dubai, sondern auch in Miami konnte Federer seine Qualitäten unter Beweis stellen und holt sich den Titel. So hätte es aus Basler Sicht ruhig weiter gehen können – doch nach einer sensationellen Leistung an den French Open, scheitert Federer im Halbfinal am überragenden Rafael Nadal. Doch nur kurze Zeit später gewinnt er das ATP-Turnier von Halle, bevor er in Wimbledon gross aufspielt.

Niederlage im Final des ältesten Tennisturniers

Nachdem Federer in Halle auf Rasen glänzen konnte, galt es in Wimbledon gegen Novak Djokovic seine Leistung zu bestätigen. Im Final muss er sich dem Serben in einem Marathon-Spiel nach fünf Sätzen geschlagen geben. Danach wird es ruhig um den Baselbieter – die Wimbledon Niederlage nagt noch länger an ihm.

An den Swiss Indoors zeigt Federer auch in diesem Jahr, zu welchen Leistungen er fähig ist. Vom Startspiel bis zum Final lässt er keinem seiner Gegner nur ein Hauch einer Chance. Gegen Stefanos Tsitsipas gelingt ihm die Revanche von den Australia Open und auch gegen den Newcomer Alex de Minauer lässt er nichts anbrennen. Somit gewinnt er sein Heimturnier zum zehnten Mal und macht das Stängeli perfekt.

Endstation im Halbfinal

Nachdem man in Basel den Titel holen konnte, startete Federer mit einer Niederlage gegen Dominic Thiem in die ATP Finals, bevor man sich gegen Matteo Berettini klar durchsetzte. Im letzen Gruppenspiel konnte Federer ausserdem seinen Rivalen Novak Djokovic bezwingen und stiess somit ins Halbfinal vor. Dort ist jedoch einmal mehr durch Grieche Stefanos Tsitsipas Endstation für ihn.

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