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Nicht alle Geschenke sind gut gewählt – die wenigsten aber hoffentlich so unglücklich wie dieses. (Video: Youtube/MySpass)
Basel

Die doofsten Weihnachtsgeschenke

Geschenke sind ein Höhepunkt des Weihnachtsfests. Aber sie können auch zum Frust werden. Wir zeigen Ihnen, welche Präsente eher nicht gut ankommen.

Was hat Ihnen das Christkind, der Partner, Mutter oder Vater zu Weihnachten unter den Baum gelegt? Wir hoffen, etwas Schönes. Es gibt nämlich das eine oder andere Geschenk, das man seinen Liebsten eher nicht überreichen sollte. Sonst können anstatt Freude schnell (verborgener) Frust oder Enttäuschung aufkommen.

Bei den folgenden Geschenken stehen die Chancen auf eine gelungene Überraschung eher schlecht. Wir hoffen, dass Sie an Heiligabend keines dieser Dinge ausgepackt haben – ansonsten ist Ihnen unser Beileid sicher.

Geräte gegen Haare und Schmutz

Elektrische Geräte zu verschenken, kann unter Umständen ziemlich in die Hose gehen. Vor allem Alltagsgegenstände wie ein Staubsauger, ein Föhn oder ein Rasierer kommen beim Empfänger nicht unbedingt gut an. Einerseits sind diese Geschenke unkreativ. Andererseits senden sie je nachdem ein falsches Signal aus. «Lieber Robert, rasier dich doch bitte mal» oder «Du könntest öfters staubsaugen» sind Sätze, die dem Beschenkten da in den Sinn kommen könnten.

Nicht alles, was glänzt, macht Freude

Immer wieder kommen Menschen auf die Idee, ihrem Schatz Schmuck oder Kleidung zu schenken. Das kann gut gehen – muss aber nicht. Erstens bergen solche Geschenke Gefahren, wie etwa die falsche Grösse, was bei Massen wie dem Bauchumfang oder der Hosenlänge schnell peinlich werden kann.

Zweitens lässt sich auch über Geschmack bekanntlich streiten, Stichwort Schmuck. Und wenn man für eine silberne Halskette dann 300 Franken oder mehr ausgibt, sie aber nur der Person gefällt, die sie verschenkt, hat man den Salat zu Heiligabend. Andere ungünstige Geschenkideen finden Sie in dieser Galerie:

Düfte und Schulsachen

Immer wieder gern geschenkt, aber nicht unbedingt gern gesehen, sind Badeartikel wie Duschgels und Parfums. Von Deos ganz zu schweigen – was sollen denn da der liebe Sohn oder die liebe Tochter denken? Trotzdem verkaufen sich solche Duftprodukte in der Weihnachtszeit wie warme Semmeln.

Ideenlos? Könnte sein. Für den Schwager oder die Tante könnten solche Geschenke ja noch gehen, aber für wirklich nahestehende Personen sind sie wenig geeignet. Ausdrückliche Wünsche vonseiten der Beschenkten sind natürlich eine andere Geschichte.

Auch für Kinder gibt es Geschenke, die ihnen nach dem Auspacken statt einem Strahlen eher einen «Lätsch» aufs Gesicht zaubern. Ganz weit oben auf der No-Go-Liste stehen da Schulsachen.

Das zeigt eine Umfrage, die der Spielzeughersteller myToys GmbH unter rund 600 Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 16 Jahren durchgeführt hat. 52 Prozent der Befragten gaben Schulsachen als schlechtestes Geschenk an, das sie erhalten haben. Auf Platz 2 folgen mit 28 Prozent übrigens Kleider – siehe oben.

Erlebnis-Geschenke und Gutscheine

Bleiben noch Geschenke, die nicht materieller Art sind und ebenfalls keinen Sturm der Begeisterung garantieren. Es handelt sich dabei um Überreichtes, hinter dem zwar eine nette Idee steckt oder gut gemeint ist. Aber gut gemeint ist nicht immer gewonnen.

Ein typisches Beispiel für eine «nette Idee» sind Karten für ein Konzert. «Diese Band wolltest du doch schon immer mal live sehen!» mag zwar stimmen, kann aber auch daneben gehen. Was, wenn die beschenkte Person ihr Ticket schon lange hat, aber niemand davon wusste?

Konzertgutscheine sind ein gern gesehenes Geschenk, werden aber nicht immer ohne Nebengeräusche überreicht. (Bild: Unsplash)

Konzertbesuche brauchen zudem immer eine Begleitung. Wer kommt da nebst dem Partner oder der besten Freundin in Frage? Die schenkende Person wäre auch eine Möglichkeit. Wenn man dann die Band, für deren Konzert die Karten bestimmt sind, auch dem Schenkenden gefällt – natürlich rein zufällig – kommt der Verdacht auf, dass das Geschenk gekauft wurde, weil … naja, Sie wissen schon.

In einem solchen Fall spricht man dann von einem «Boomerang-Geschenk», der Schenkende profitiert selbst vom Präsent. Solche Versuche sind an Weihnachten also lieber zu vermeiden.

Und wenn man das ungeliebte Geschenk dann hat …

Das Geschenk ist ausgepackt, die Enttäuschung darüber halbwegs runtergeschluckt. Und schon bald stellt sich einem die Frage, ob man das Ding nun loswerden möchte und wenn ja, wie. Weiterverschenken oder umtauschen sind zwei Möglichkeiten, sie können aber auch schief gehen.

(Video: Youtube/WELT Nachrichtensender)

Auch wenn Sie in diesen Tagen Opfer eines ungeeigneten Geschenks geworden sind, ist es hoffentlich nicht das einzige Präsent gewesen. Das Leben geht bekanntlich weiter. Und schon bald fängt das neue Jahr an. In dem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch und frohes Feiern!

1 Kommentar

  1. Pfff.. Schlussendlich kann man froh sein, bekommt man überhaubt etwas von einem Menschen! Abdere Menschen bekommen gar nicht und müssen aus Pfützen trinken!Report

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