Die Feuerwehr musste an Heiligabend gleich mehrmals ausrücken. (Symbolbild: Keystone)
Basel

Zwei Brände an Heiligabend fordern zwei verletzte Rentnerinnen

Gleich zwei Brände hielten die Feuerwehr an Heiligabend auf Trab. In beiden Fällen fing es in der Küche an zu brennen. Es wurden zwei Personen verletzt.

Das erste Mal ausrücken musste die Feuerwehr am 24. Dezember um ca. 17 Uhr an die Friedensgasse. Wie die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung schreibt, habe sich eine 84-jährige Frau im Wohnzimmer aufgehalten, als sie plötzlich eine starke Rauchentwicklung in der Küche bemerkte. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr, die den Brand in der Küche kurze Zeit später löschen konnte.

Die Wohnungsinhaberin wurde verletzt und musste durch die Sanität ins Spital gebracht werden. Bei dem Feuer in der Küche wurde die gesamte Wohnung stark beschädigt. Das Mehrfamilienhaus musste allerdings nicht evakuiert werden. Die Brandursache ist noch unklar.

Mit drei Hunden in Sicherheit gebracht

Der zweite Brand ereignete sich um ca. 20:30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Riehen. Wie es in einer Mitteilung heisst, erhitzte die Wohnungsinhaberin für das Abendessen gerade Öl in einer Pfanne, als es einen lauten Knall gab und das Öl in Brand geriet. Bereits kurze Zeit später stand de Küche in Vollbrand. Zwei Personen, die gerade zu Besuch waren, versuchten gemeinsam mit der 67-jährigen Wohnungsinhaberin das Feuer zu löschen – vergeblich.

Anschliessend konnten sich alle, zusammen mit drei Hunden, in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr konnte den Brand schliesslich löschen. Bei dem Feuer wurde die Wohnung derart beschädigt, dass sie zur Zeit nicht bewohnbar ist. Aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung musste die 67-Jährige ins Spital gebracht werden. Auch in diesem Fall musste das Mehrfamilienhaus nicht evakuiert werden. Die genaue Brandursache noch Gegenstand der Ermittlungen.

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