(Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Die Schweiz ist das drittteuerste Land in Europa

Schweizerinnen und Schweizer müssen für einen Warenkorb, der im EU-Durchschnitt 100 Euro kostet, den Betrag von 168 Franken bezahlen.

Das zeigt die am Dienstag publizierte Aufstellung zur Kaufkraftparität des Bundesamts für Statistik (BFS) für das Jahr 2018. In Deutschland kostete derselbe Warenkorb im vergangenen Jahr 107 Euro, wie der Statistik zu entnehmen ist. Etwas teurer war er in Frankreich mit 109 Euro und in Österreich mit 111 Euro, während er in Italien mit 98 Euro leicht unter dem europaweiten Durchschnitt lag.

Drittteuerstes Land in Europa

Bezüglich des Preisniveaus ist die Schweiz laut Statistik das drittteuerste Land in Europa. Das BFS errechnet es, indem es die Kaufkraftparität durch den Wechselkurs teilt. Das Preisniveau betrug 2018 hierzulande 145,8 Indexpunkte gegenüber 100 Punkten im Durchschnitt der 28 EU-Staaten.

Noch höher als in der Schweiz war das Preisniveau in Island (154,3 Punkte) und Norwegen (147,7), während es beim Nachbarn Deutschland bei 106,8 Punkten lag. Das tiefste Preisniveau fand sich in der Türkei (40,6), gefolgt von Nordmazedonien (44,7) und Albanien (46,5).

Mehr als doppelt so hoch als im EU-Durchschnitt war das Schweizer Preisniveau etwa für Gesundheitspflege (209 Punkte) oder für Erziehung und Unterricht (219). Allerdings gab es auch Positionen, wo die Schweizer Preise unter dem europäischen Mittel lagen – dazu gehörten etwa Einrichtungsgegenstände und Teppiche (88) oder Software (98).

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