Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 15. Dezember 2019.
Basel

Die Bäckereien sind im Weihnachtsgutzi-Fieber

In der Weihnachtszeit laufen die Bäckerein auf Hochtouren. Alleine die Migros produziert jährlich rund 32 Tonnen Weihnachtsgutzi – alle von Hand ausgestochen.

Brunsli, Mailänderli und Zimtsterne – Weihnachtszeit ist Gutzizeit. Kurz vor den Festtagen herrscht in den Bäckereien Hochbetrieb. So auch bei der Migros: Jährlich produziert sie insgesamt 32 Tonnen der weihnachtlichen Leckereien. Ein Grossteil davon beläuft sich auf Handarbeit. Telebasel war in einer der Hausbäckereien zu Gast und sah den Bäckern über die Schulter.

In der Migros MParc duftet es schon herrlich nach Frischgebackenem. In der Hausbäckerei unter der Leitung von Remo Di Lello werden den ganzen Tag durch Weihnachtsgutzi gebacken. Während die Änisgutzi, Zimtsterne und das neue Blanchli in Münchenstein produziert werden, sind es im MParc die Brunsli und Mailänderli. «In Basel läuft das Brunsli ganz klar am besten», so der Bäckerei-Leiter. Dahinter folge das Änisgutzi.

Der persönliche Favorit von Remo Di Lello ist aber ein anderer: «Mein Liebling ist das Mailänderli. Es erinnert mich an die Kindheit, da meine Mutter sie immer gemacht hat», meint er schmunzelnd.

(Video: Telebasel)

1,5 Tonnen Weihnachtsgutzi pro Jahr

Die Gutziproduktion laufe den ganzen Tag über. Jeweils vier Bäcker arbeiten an einer Gutziladung. Nachdem die Zutaten abgewogen und mit der Maschine vermengt wurden, geht es ans Auswallen. Das passiert mit einem gerillten Wallholz, damit der Zucker bei den Brunsli nicht so schnell abfällt.

Danach geht es an die Fleissarbeit: Pro Jahr werden rund 1,5 Tonnen Weihnachtsgutzi im MParc produziert – alle von Hand ausgestochen. «Da entwickelt man mit der Zeit schon eine Technik», meint Di Lello. «Aber wichtig ist, dass der Teig kalt ist.» Das Geheimrezept für die Gutzi verriet Remo Di Lello natürlich nicht.

(Video: Telebasel)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*