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Der Telebasel News Beitrag vom 14. Dezember 2019.

Basel

Demonstranten halten sich nicht an Weisung der Polizei

Eine bewilligte Demo von linken Gruppierungen hätte am Samstag nicht über den Messeplatz führen sollen. Trotzdem zog der Demonstrationszug von dort los.

Die angekündigte Demo «gegen Imperialismus und Kapitalismus» am Samstagnachmittag wurde vorgängig von der Kantonspolizei Basel-Stadt auf eine neue Route verlegt. Trotzdem besammelten sich die Demonstrierenden auf dem Messeplatz und zogen über die Wettsteinbrücke.

Mediensprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt, Toprak Yerguz, zieht Bilanz:

(Video: Telebasel)

Ursprünglich hätte der Demonstrationszug von der Claramatte via Claragraben zum Wettsteinplatz führen sollen. Danach über die Wettsteinbrücke Richtung St. Alban-Graben zum Theaterplatz.

Die Kundgebungsteilnehmer hielten sich an die von der Polizei vorgegebene Route, starteten allerdings wie geplant beim Messeplatz und nicht bei der Claramatte, wie dies die Behörden verlangt hatten. Die Kantonspolizei Basel-Stadt liess die Demonstranten trotz Aufforderung den Messeplatz zu verlassen gewähren. «Es wäre unverhältnismässig gewesen, wenn wir die Demonstration bereits am Messeplatz aufgelöst hätten», sagte Mediensprecher Toprak Yerguz gegenüber Telebasel. Vom Kleinbasel aus führte der Demonstrationszug über die Wettsteinbrücke zum Theaterplatz.

Kundgebung legt Tramverkehr lahm

Unterwegs wandten sich immer wieder Rednerinnen und Redner an die Demonstrierenden und Passanten. Sie forderten eine solidarische Welt ohne Ausbeutung sowie Freiheit und Selbstbestimmung für alle Völker der Welt. Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein Komitee für internationale Solidarität.

Wer im Stadtzentrum mit Weihnachtseinkäufen beschäftigt war, bekam von der Demonstration kaum etwas mit. Die Polizei markierte mit einem grösseren Aufgebot Präsenz und sperrte die Zugänge zum Stadtkern für die Demonstrierenden ab. Zeitweise kam jedoch der Tramverkehr durch die Innerstadt zum Erliegen.

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