Yann Sommer lässt den Ball ins Tor trudeln. Damit resultiert das fatale 1:1. (Bild: Keystone)

International

Sommer patzt und Gladbach scheidet aus

Borussia Mönchengladbach verliert gegen Basaksehir Istanbul. Damit scheidet das Team aus der Europa League aus.

In der Bundesliga ist Borussia Mönchengladbach Leader, in der Europa League jedoch scheitern die Gladbacher in der Gruppenphase. Sie verlieren daheim gegen Basaksehir Istanbul 1:2.

Noch letzten Samstag hatte Yann Sommer Borussia Mönchengladbach mit tollen Paraden zum 2:1-Heimsieg gegen Bayern München geführt. Wenige Tage später unterlief dem Schweizer Nationalgoalie ein schwerer Patzer, der letztlich Gladbachs Scheitern in der Europa League nach sich zog.

Mönchengladbach führte 1:0, als sich Sommer kurz vor der Pause von einem mit Effet getretenen Weitschuss erwischen liess. Er konnte den nicht platziert geschossenen Ball nicht blockieren. Der Drall bewirkte, dass der Ball beim Pfosten ins Tor drang, ehe Sommer ihn behändigen konnte.

Niederlage in letzter Minute

Mit dem 1:1 wäre Mönchengladbach, bei dem alle vier Schweizer Söldner zum Zug kamen, immer noch weitergekommen. Aber in der 90. Minute verwertete der Italiener Enzo Crivelli für Basaksehir einen abgeprallten Ball. Diesmal konnte Sommer nichts ausreichten. So ist die Europa-League-Kampagne für Gladbach so zu Ende gegangen, wie sie begonnenen hatte: mit einer enttäuschenden Heimniederlage. Zu Beginn hatten sich die Gladbacher von Wolfsberg mit 0:4 demütigen lassen.

Mit Abzügen bei den Stilnoten sicherten sich, Arsenal und Eintracht Frankfurt, die Schwergewichte der Gruppe F, die Tickets für die Sechzehntelfinals. Während Arsenal in Lüttich 2:2 remisierte, verlor Frankfurt daheim gegen Vitoria Guimarães 2:3.

Wende zum Schluss

Adi Hütters Eintracht Frankfurt liess sich von den Portugiesen zu Beginn und ganz am Schluss düpieren. Nachdem Rochinha (8.) die Gäste früh auf Kurs gebracht hatte, sorgten Danny da Costa (31.) und Daichi Kamada (38.) für den Halbfinalisten der letzten Saison noch vor der Pause für die zwischenzeitliche Wende.

Bis fünf Minuten vor Schluss liessen es die bereits vor Anpfiff ausgeschiedenen Gäste dabei bewenden, um dann mit einer Doublette (85./87.) innerhalb von zwei Minuten dem Spiel nochmals eine Wende zu geben.

Die Eintracht, bei der Djibril Sow durchspielte und Gelson Fernandes ab der 78. Minute zum Einsatz kam, konnte sich allerdings auf das zuletzt kriselnde Arsenal verlassen. Die Gunners, die gegen Standard Lüttich unter anderen auf den eine Hirnerschütterung auskurierenden Granit Xhaka verzichteten, machten im zweiten Pflichtspiel in Folge einen Rückstand wett.

Bis zur 69. Minute gingen die Belgier 2:0 in Front, aber Alexandre Lacazette (78.) und Youngster Bukayo Saka (81.) korrigierten es innerhalb von drei Minuten. Am Montag waren den Gunners in der Meisterschaft bei West Ham United sogar drei Tore in neun Minuten geglückt.

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