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«Herr Kuhn, Sie kamen, waren und gingen als Legende» (Video: Keystone sda / Stefan Lanz, Adrian Reusser)
Schweiz

Bewegende Trauerfeier für Köbi Kuhn

Heute Freitagnachmittag wurde im Zürcher Grossmünster an einer öffentlichen Gedenkfeier dem ehemaligen Nati-Trainer Köbi Kuhn gedacht.

Hunderte Trauernde aus der Schweizer Fussballgemeinde nehmen am Freitagnachmittag an einer Abdankungsfeier im Grossmünster Zürich von Köbi Kuhn Abschied.

Zum Anlass, der rund anderthalb Stunden dauert, ist viel Prominenz aus Sport, Politik und Gesellschaft angereist:

(Video: Keystone sda / Stefan Lanz)

Die allermeiste Zeit seiner aktiven Karriere gehörte Köbi Kuhn zum FC Zürich. Die Identifikation ging noch weiter: Kuhn war selber der FCZ. Schon in den Sechziger- und Siebzigerjahren gewann der begnadete junge Fussballer auch Freunde und Kumpel bei rivalisierenden Klubs. Viel später, als er ein erfolgreicher Schweizer Nationalcoach war, wurde aus Köbi dem Zürcher ohnehin der Köbi National.

Im Grossmünster versammelte sich denn eine sehr breite Fussballprominenz. Unter ihnen waren ehemalige Spieler wie Pascal Zuberbühler, Benjamin Huggel, Alex Frei und Ludovic Magnin, die ihre besten Zeiten in der Nationalmannschaft unter Köbi Kuhn erlebt hatten. Frei und der heutige FCZ-Trainer Magnin hielten Ansprachen. Frei bezeichnete Kuhn als seinen grössten Förderer. Direkt an Kuhn gerichtet, sagte er: «Du kamst als Legende, du warst eine Legende, und du gingst als Legende.»

Eine solche Legende ist heute noch Karl Odermatt. Kuhn und sein einstiger Erzrivale vom FC Basel wurden nach ihren Spielerkarrieren gute Freunde. Karli Odermatt war unter den Trauergästen.

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