Die Temperaturen pendeln sich im zweistelligen Plus-Bereich ein. (Symbolbild: Keystone)

Schweiz

Zweistellige Temperaturen – keine Spur von Winter in Sicht

Nach dem stürmischen Wetter steigen die Temperaturen. Auch die Region Basel ist betroffen. Es bleibt bedeckt, regnerisch und mild.
Über 16 Grad in der Region

Frühlingshafte 16,2 Grad wurden am Sonntag in Pratteln gemessen. «Ganz schön mild für die Jahreszeit», kommentiert SRF Meteo die Temperaturen in der Nordwestschweiz auf Twitter. Und es geht noch mehr: Für nächsten Dienstag seien mit Föhn im Rheintal sogar Werte von 21 Grad möglich.

Winter in weiter Ferne

Der Winter scheint weit weg. Nach den Winterstürmen zeigen sich die Temperaturen beinahe schon frühlingshaft. In der Region werden gute zweistellige Pluswerte erwartet, wie SRF Meteo und MeteoNews twittern. Dazu kann es teilweise noch leicht regnen.

Für die kommende Woche bleibt der Winter ebenfalls in weiter Ferne. Die Temperaturen pendeln sich im zweistelligen Plusbereich ein, wie SRF Meteo prognostiziert. Das Wetter bleibt wechselhaft und vereinzelt fallen regional ein paar Tropfen. Noch frühlingshafter soll es in den Föhntälern werden: Laut meteocentrale.ch seien nächste Woche sogar Temperaturen um 20 Grad möglich.

(Screenshot: srf.ch/meteo)
Sturmtief Veiko wirbelt durch die Schweiz

In der Schweiz blasen am Samstag starke Winde durch die Gegend. Im Flachland muss mit Böen bis 110 Kilometer pro Stunde gerechnet werden. Die Winde sorgten zuweilen für Störungen. So musste etwa in Stans NW der Start des Weihnachtsmarktes verschoben werden.

In den Bergen kann es gemäss Meteoschweiz sogar Sturmböen bis 160 Kilometer pro Stunde geben. Das Sturmtief «Veiko» rüttelt dabei auch an Eingemachtem: So gingen etwa bei der Kantonspolizei Bern zwischen 5.30 Uhr und 10 Uhr rund 20 Unwettermeldungen aus dem ganzen Kanton ein, wie die Kantonspolizei auf Twitter mitteilte, meist wegen umgestürzten Bäumen oder wegen weggewehten Gegenständen.

Auch etwa im Kanton St. Gallen wurden Sturmschäden vermeldet, wenn auch nur geringe. Bis zum Mittag mussten Polizei und Feuerwehr sechs Mal ausrücken, wie die Kantonspolzei St. Gallen mitteilte. Auch hier waren vorwiegend umgestürzte Bäume der Grund. So wurde etwa in Rorschacherberg um 09.50 Uhr ein Baum entwurzelt, der teilweise auf ein vorbeifahrendes Auto stürzte. Der 70-jährige Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt, das Auto wurde beschädigt.

Grosse Unwettergefahr über weite Teile

SRF Meteo gab für die nördliche Hälfte der Schweiz eine Warnung für grosser Unwettergefahr aus. Der Wetterdienst geht davon aus, dass der Südwestwind zwischendurch nachlässt, er aber bis Sonntagvormittag immer wieder stürmisch bläst.

Das Sturmtief wirbelt auch die Skiwelt durcheinander: Wegen «Veiko» wurde der Start des Weltcup-Super G der Frauen in St. Moritz um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben worden. Der Slalom der Männer in Val d’Isères in Frankreich wurde ganz abgesagt.

Bereits der Freitagabend wurde von starken Winden begleitet. In Schüpfen im Kanton Bern etwa wurden gemäss Meteonews 98 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen, auf dem Crap Masegn im Graubünden 135 km/h.

Das Sturmtief «Veiko» folgt auf den ersten grossen Schneefall dieses Winters, der auch über weite Teile des Flachlands eine dünne Schneedecke legte. Dieser Schneefall erhöhte die Lawinengefahr in den Bergen. Während sie in den meisten Gebieten erheblich ist, stieg sie im Wallis auf die zweithöchste Gefahrenstufe (gross) an, wie dem Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zu entnehmen ist.

(sda)

Starke Winde in der Nacht

In der Nacht auf Samstag wurden auf St. Chrischona Windböen mit 107 km/h gemessen. Auch in Aesch wurde Geschwindigkeiten von 95 km/h registriert.

Im Flachland wird es nun auch stürmisch – vor allem am Samstagmorgen. Dabei werden Böen bis 100 km/h erwartet, heisst es bei SRF Meteo auf Twitter.

In Basel kann es im Verlauf vom Samstag weiterhin zu Böen (bis 69 km/h) kommen. Das berichtet Meteoblue. In Basel werden Temperaturen um 11 Grad erwartet. Tagsüber bleibt es bedeckt und regnerisch.

In Solothurn kamen die Autos ins Rutschen

Im Kanton Solothurn haben die prekären Wetterverhältnisse am Freitagmorgen gemäss Angaben der Kantonspolizei zu 14 Unfällen geführt. Personen wurden nicht verletzt.

Zu den Unfälle kam es vor allem in der Region Solothurn, Wasseramt und auf der Autobahn. An der Wangenstrasse in Deitingen baute ein Lastwagenlenker einen Selbstunfall.

Die Strasse musste zur Bergung des Lastwagens zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr gesperrt werden. Der Unfall ereignete sich nahe an den Bahngeleisen. Das führte vorübergehend zu Behinderungen im Bahnverkehr.

13.12.2019 13:59

Am stärksten wehte der Wind bis am Freitagmittag in Les Diablerets VD und auf dem Moléson FR, wo jeweils Böen von 135 km/h gemessen wurden, wie einer Aufstellung auf der Webseite von SRF Meteo zu entnehmen war. Auf La Dôle waren es 130 km/h, auf dem Titlis 119 km/h, auf dem Säntis 118 km/h.

Auch in den Voralpen und im Flachland windete es teilweise kräftig. In Plaffeien FR und Vicques JU wurden Böen von 100 km/h registriert, über 90 km/h waren es in Bière VD, Altdorf UR, Elm GR und Courtelary BE.

142 km/h in Frankreich

Heftige Sturmböen sind über den Südwesten Frankreichs und die Mittelmeerinsel Korsika hinweggezogen. Der Wind erreichte dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 142 Kilometern pro Stunde, wie der französische Wetterdienst Météo-France auf Twitter mitteilte.

An manchen Messstationen wurden demnach neue Höchstwerte gemessen. 16 Départments wurden wegen der Stürme in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. An der Küste im Südwesten des Landes wurde vor Überflutung gewarnt.

Starker Schneefall siorgte für weisse Autobahn-Strassen. (Bild: Keystone)

Neuer Rekord

In der Gemeinde Puycelsi im Département Tarn waren nach Angaben des Wetterdienstes Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Der bisherige Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen von 123 Kilometern pro Stunde, den Sturm «Klaus» im Januar 2009 aufgestellt hatte, sei damit gebrochen, so Météo-France.

In der Gemeinde Millau im Département Aveyron in der Region Okzitanien waren mit 142 Kilometern pro Stunde dem Wetterdienst zufolge die stärksten Böen seit 20 Jahren verzeichnet worden.

Am Freitagmorgen waren rund 220’000 Haushalte im Südwesten wegen der Sturmböen ohne Strom, teilte der Netzbetreiber Enedis mit. In der Nacht war demnach die Stromversorgung für rund 400’000 Kunden unterbrochen gewesen.

13.12.2019 10:15
In der Nacht auf Freitag hat es in mehreren Regionen in der Schweiz geschneit. Das sorgte für Verkehrsbehinderungen und Stau wie auf der Autobahn zwischen Solothurn und Olten. Meteonews warnte vor teils rutschigen Strassen. Tagsüber dürfte die Schneefallgrenze vielerorts auf 700 bis 1000 Meter ansteigen.
Die Autobahn zwischen Olten und Solothurn ist am Freitagmorgen schneebedeckt. (Video: Sda)

Der Schneefall bis in tiefe Lagen hat am Freitagmorgen in der Schweiz zu zahlreichen Unfällen auf den Schweizer Strassen geführt. Die Kantonspolizei Bern zählte seit 5.00 Uhr in der Früh bei winterlichen Verhältnissen rund 40 Verkehrsunfälle.

Die Unfälle seien bisher glimpflich verlaufen. Es habe niemand ins Spital eingeliefert werden müssen, teile die Kantonspolizei Bern weiter mit.  Zudem führten Schneefälle an zahlreichen Orten zu Überlastungen im Strassenverkehr. Im Tessin musste darüber hinaus der Gotthard-Tunnel wegen Gegenständen auf der Fahrbahn in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt werden.

Föhnsturm in den Alpen

In einzelnen Regionen sorgen heftige Winde wie schon bei den Jungfraubahnen für einen Unterbruch. Der Betrieb der Luftseilbahn Rotenfluebahn zwischen Rickenbach SZ (Rotenfluebahn) und Rotenflue (Mythenregion) ist eingestellt.

Heftiger Schneefall führte auch im Schienenverkehr zu Problemen. So ist auf der Strecke Montreux Richtung Rochers-de-Naye der Bahnverkehr zwischen Haut-de-Caux und Rochers-de-Naye unterbrochen. Das gilt auch für die Bahnstrecke zwischen Tavannes und Le Noirmont im Jura, wie die SBB mitteilen. Zu Beeinträchtigungen kommt es zwischen Deitingen und Luterbach-Attisholz auf der Strecke Olten – Solothurn wegen eines Polizeieinsatzes.

Im Lauf des Tages dürfte sich die Lage beruhigen. Die Temperatur werden laut Meteoschweiz im Tagesverlauf steigen und dem Schnee in den Niederungen vielerorts den Garaus machen.

Föhnsturm stoppt Bahnverkehr auf das Jungfraujoch
Ein Föhnsturm mit Windgeschwindigkeiten von 60 bis 70 Kilometer pro Stunde hat am Freitagmorgen den Bahnverkehr auf das Jungfraujoch lahmgelegt. Die Dauer des Unterbruchs sei unbestimmt, sagte eine Sprecherin der Jungfraubahnen auf Anfrage.

Kein Skifahren an der Jungfrau: wegen dem Föhnsturm fahren die dortigen Bergbahnen vorerst nicht. (Bild: Screenshot Webcam Jungfraubahnen)

Der Bahnverkehr zwischen Wengen/Grindelwald, Kleine Scheidegg und dem Jungfraujoch ist damit unterbrochen. Erstmals in diesem Winter hat es auch im Flachland bis in die Niederungen geschneit. Sturmtief «Toni» ist definitiv in der Schweiz angekommen.

Unfälle auf Autobahnen

Mehrere Autobahnen sind am Freitagmorgen schneebedeckt. Dies teilt der TCS mit. Besonders zwischen Mühleberg und der Verzweigung Härkingen auf der A1 müssen Verkehrsteilnehmer vorsichtig sein.

Auf der A2 zwischen dem Belchen-Tunnel und der Verzweigung Härkingen hat es ebenfalls Schnee. Die winterlichen Verhältnisse führten zu mehreren Unfällen. Zwischen Aarau-Ost und Mägenwil passierte ein Unfall, der linke Fahrstreifen musste gesperrt werden. Eine Kollision gab es zudem zwischen Luzern und Basel auf der Höhe Dagmersellen.

Tief Toni bringt Sturm und Regen

Tief Toni ist im Anmarsch und bringt in den kommenden Tagen reichlich Wind und Regen. Im Flachland werden Böen von 60 bis 90 km/h erwartet. In erhöhten Lagen gibt es viel Schnee, berichtet Meteo News:

Auch die Region Basel ist von Tief Toni betroffen. SRF-Meteo hat eine Wetterwarnung herausgegeben: Von Freitagmorgen früh bis Sonntagmorgen wird zeitweise ein stürmischer Südwestwind mit Böen von 60 bis 100 km/h, lokal bis zu 110 km/h erwartet.

Gemäss meteoblue beginnt es in der Nacht auf Freitag zu regnen. Tagsüber werden Temperaturen mit einem Höchstwert von bis zu 6 Grad erwartet.

Das Wetter bleibt auch am Wochenende wechselhaft mit Tageshöchstemperaturen von 10 Grad am Samstag und 12 Grad am Sonntag in Basel.

(Screenshot: meteoblue.com)

 

Schnee lokal bis 300 Meter

Wie angekündigt, wurde es am Mittwochnachmittag in der Region wieder nass. Im Baselbiet und im Fricktal schneit es laut dem Wetterdienst MeteoNews sogar.

Ein Blick auf die Webcam in Langenbruck liefert denn auch den Beweis. Für Skispass wird es für dieses Wochenende wohl noch nicht reichen. Doch ein Hauch von Weiss ist deutlich auf der Webcam des Skilifts Obere Wanne zu erkennen.

(Bild: Screenshot)

Schneit es bei Ihnen vor der Tür? Schicken Sie uns Ihr Schneebild und werden Sie Telebasel-Leser-Reporter. Alle Infos hier:

 

Regen folgt auf Sonne

Am Dienstag sorgte ein Zwischenhoch für schönes, sonniges Wetter, wie die Kamera auf dem Bäumlihof Schulhaus zeigt.

Bereits am heutigen Mittwoch wird es wieder regnerisch und kalt. Im Westen besteht sogar die Gefahr auf Glatteis, wie SRF Meteo auf Twitter schreibt.

Wer am Mittwoch unterwegs ist sollte Schirm und Schal nicht zu Hause liegen lassen.

Der Wochenstart wird ungemütlich

Auch der Wochenstart ist ungemütlich: Der Montag ist stürmisch und kalt, bei vier bis acht Grad. SRF Meteo meldet Winde von 60 bis lokal 90 km/h und auf den Bergen gar Orkanböen. In Basel sind Geschwindigkeiten von maximal 66 km/h zu erwarten.

Der Regenschirm sollte unbedingt mitgenommen werden, denn der Tag wird nass. Am Abend wechselt Schnee den Regen ab, zumindest bis auf 700 Meter.

Besserung ist am Dienstag zu erwarten. Nach einer nassen Nacht soll die Sonne, durchzogen von Wolken, bereits am Morgen scheinen. Die Temperaturen bleiben bei vier bis acht Grad.

(Screenshot: SRF Meteo)
Stürmischer und nasser 2. Advent

Die Freude über das mild-ruhige Wetter ist von kurzer Dauer. Für Sonntag sind in der Schweiz Sturmböen angekündigt. Eine Kaltfront bringt windiges Wetter und am Sonntagnachmittag könnte es in der Region auch nass werden. In den Bergen sind Sturmböen von lokal über 100 km/h zu erwarten, wie der Wetterdienst Meteonews berichtet.

Der Sturm erreicht am Montag dann seinen Höhepunkt. Dann kann es laut Meteonews in den Bergen sogar Orkanböen geben. Und auch im Flachland ist ein starker Südwestwind von bis zu 90 km/h angekündigt. Für diverse Kantone, darunter auch für die beiden Basel, wurde deshalb die Warnstufe «Gelb» ausgerufen:

Abkühlen wird es trotz des Sturms am Sonntag nicht. In der Region bleibt es bis zu 12 Grad warm. Am Montag gibt es dann noch knapp 10 Grad.

Wärmere Temperaturen am Wochenende

Das Wochenende gestaltet sich milder, als die vorherigen Tage. Nachdem frostige Temperaturen und Reife die Nordwestschweiz im Griff hatten, gibt es nun eine wärmere Wetterperiode.

In der Region Basel werden am Samstag bis zehn und Sonntags sogar bis zu elf Grad Celsius erwartet. Dies berichtet der Wetterdienst Meteonews. Am Sonntag könnte es zudem leicht regnen.

Ab Montag sinken die Temperaturen wieder. Bis Mitte der Woche erwarten die Wetterdienste Höchsttemperaturen von fünf Grad Celsius in Basel und Umgebung.

Wie das Wetter zu Weihnachten wird, lässt sich derweil noch nicht sagen. Fest steht aber: am Dienstag sinkt die Schneefallgrenze deutlich, wie SRF Meteo berichtet.

Das lässt zumindest auf weisse Weihnachten hoffen. Ein grösserer Kälteeinbruch ist derzeit aber nicht in Sicht, wie Meteorologen berichten. Damit stehen die Chancen – trotz Hoffnungsschimmer – noch klein, dass zu den Feiertagen Schnee liegt.

Das letzte Mal gab es im Jahr 2010 weisse Weihnachten.

Die bisher kälteste Winternacht brachte -4,4 Grad

Frostiges Wetter in Basel und der ganzen Region: die Nacht auf Dienstag war die bisher kälteste in diesem Winter. -4,4 Grad Celsius wurden in Basel gemessen. In Oberwil waren es -4,1 Grad und in Binnigen -3,9 Grad.

Am kältesten war es in Samedan im Kanton Graubünden und auf der Glattalp im Kanton Schwyz. Dort wurden Werte von -20 Grad verzeichnet. Dies teilen die Wetterdienste SRF Meteo sowie Metenews mit.

Es bleibt kalt

Der Winter ist damit pünktlich zur Adventszeit in Basel angekommen. Auch durch den Tag bleibt es in der Region mit maximal fünf Grad Celsius frisch.

Noch ein bisschen kühler wird es indes in den kommenden Tagen: dann bewegen sich die Temperaturen tagsüber zwischen -3 und zwei Grad Celsius. Einen Hauch wärmer dürfte sich das Wochenende gestalten: Über acht Grad Celsius wird das Thermometer aber nicht klettern.

Trotz kalter Temperaturen lässt der erste Schnee im Advent noch auf sich warten. Mindestens bis Sonntag bleibt es trocken in der Region Basel.

 

2010 bis 2019 war wohl heissestes Jahrzehnt der Geschichte

Die Jahre 2010 bis 2019 gehen nach Einschätzung der Uno wohl als das heisseste Jahrzehnt in die Geschichte ein. Dies teilte die Uno am Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Madrid mit.

Das zurückliegende Jahrzehnt sei von «ausserordentlicher Hitze, Gletscherschmelze und einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels» geprägt gewesen, erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

Allein im Jahr 2019 habe die Temperatur um 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau gelegen, erklärte die WMO. Die Organisation verwies auf zahlreiche Waldbrände, Hitzeperiode und Wirbelstürme. 2019 zählt demnach voraussichtlich zu den drei heissesten Jahren seit 1850 – dem Beginn der systematischen Temperaturauswertungen.

Die zweiwöchige Weltklimakonferenz war am Montag in Madrid mit Appellen zum raschen Umsteuern in der Klimapolitik eröffnet worden. Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der «Hoffnung» und dem der «Kapitulation» beim Klimaschutz, sagte Uno-Generalsekretär António Guterres vor Vertretern aus fast 200 Ländern.

Sechstwärmster Herbst und Rekordschnee

Während das Novemberwetter auf der Alpennordseite unspektakulär verlief, fielen auf der Alpensüdseite regional Rekordschneesummen. Die anhaltend wolkenverhangene Witterung mündete zudem in eine extreme Sonnenarmut. Die Alpensüdseite registrierte einen der sonnenärmsten Monate seit Messbeginn. Mit dem leicht zu milden November endete der sechstwärmste Herbst seit Messbeginn 1864.

Überdurchschnittlich viel Niederschlag im Süden

Über einen Meter Neuschnee südlich der Alpen

Südlich der Alpen gab es laut SRF Meteo über einen Meter Neuschnee:

Orkanböen in der Nacht

Ein heftiger Föhnsturm hat sich in der Nacht auf Samstag in der Schweiz bemerkbar gemacht. Nicht nur in den Bergen sondern auch in Alpentälern wurden dabei Orkanböen gemessen. Zudem herrschten in den Föhntälern teils milde Temperaturen.

Auf dem Gütsch ob Andermatt UR erreichten die Böen Spitzen von 147 Kilometern pro Stunde, wie SRF Meteo am Samstagmorgen mitteilte. Aber auch in tieferen Lagen blies es zünftig. In Les Diablerets VD erreichten die Böen Tempo 134 und in Meiringen BE 126.

Meteorologen warnten für den Verlauf des Morgens vor weiteren Sturmwinden. Im Berner Haslital und im Urner Reusstal könnten die Winde demnach Spitzen von bis zu 130 Kilometern pro Stunden erreichen.

Wegen des Sturms und zugleich starker Schneefälle herrscht im südlichen Wallis, im Nordtessin sowie in der Gotthard-Region grosse Lawinengefahr. Es gilt die Gefahren-Stufe 4 von 5, wie das WSL-Institut für Schnee und Lawinenforschung (SLF) mitteilte.

Neben den hohen Windstärken gab es in den Föhntälern in der Nacht auch milde Temperaturen. Im Glarnerland war es kurz nach 4 Uhr teils über 17 Grad warm. Auch auf dem Uetliberg ZH oder der Lägern AG war es rund zehn Grad wärmer als im Tal.

Normalerweise ist die Temperatur in der Höhe tiefer als in Bodennähe. Dreht sich die Temperaturverteilung um, sprechen die Meteorologen von einer sogenannten Inversion. Diese ist typisch für Nebelwetter. Dabei liegt am Boden die schwere kalte Luft. Weil die warme, trockene Luft zu leicht ist, kann sie sich nicht unter die kalte Nebelluft mischen. (sda)

Wetter-Kapriolen am Wochenende

Die Meteorologen sagen für das Wochenende turbulentes Wetter voraus: Föhnsturm, Schneefall und viel Regen. «Bis Sonntagmorgen liegen insbesondere im Simplongebiet und im Nordtessin bis über 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter drin, was mehr als 1 Meter Neuschnee entspricht und entsprechend die Lawinengefahr wieder erhöht», heisst es in einer Mitteilung.

Wer also einen Ausflug in die Berge plant, der muss mit stürmischen Winden und zum Teil starken Schneefällen rechnen.

In der Region Basel ist das Wetter ruhiger – aber ziemlich durchzogen, wie Meteo Blue voraussagt.

Anhaltender Unwetter-Alarm in Italien

Während sich die Lage in Venedig allmählich beruhigt, herrscht in anderen Teilen Italiens immer noch Unwetter-Alarm. Vor allem in den Regionen Emilia-Romagna um Bologna und in der Toskana war die Lage angespannt. Der Zivilschutz warnte vor weiteren Überschwemmungen.

In Südtirol hatten heftige Schneefälle am Sonntag Chaos angerichtet. Der Höhepunkt der Niederschläge sei erreicht, die Lage solle sich im Laufe der Nacht beruhigen, twitterte Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Im Grossteil Südtirols sei in den letzten 24 Stunden zwischen 50 und 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert worden. Später am Montag sollte es wieder regnen oder schneien.

Österreich kämpft gegen Hochwasser und abrutschende Hänge

Im Westen und Süden Österreichs wächst aufgrund der starken Regen- und Schneefälle die Sorge vor gefährlichen Hangrutschen auch in Wohngebieten. Die Gemeinde Stadl an der Mur im Bundesland Steiermark wurde am Sonntagabend zum Katastrophengebiet erklärt.

Unter anderem sind in Kärnten das Lesachtal, das Mölltal und die Gemeinde Heiligenblut von der Aussenwelt abgeschnitten. Wie die «Kleine Zeitung» in der Nacht zu Montag berichtete, wurden die Einwohner aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Mehrere Gebäude wurden evakuiert.

In Osttirol sollten die Schulen am Montag wegen der höchsten Lawinen- und Wetterwarnstufe geschlossen bleiben.

Historischer Hochwasser-Wert

In Kärnten traten darüber hinaus mehrere Seen über die Ufer. Der bei Villach gelegene Faaker See führte am späten Sonntagabend ein Hochwasser, wie es statistisch nur alle 100 Jahre vorkommt. Seit der Nacht auf Samstag war der Pegel um rund 40 Zentimeter auf nun 140 Zentimeter angestiegen, wie online abrufbare Messdaten zeigten.

In Lavamünd wird die Spitze des Hochwassers erst am Montagmorgen erwartet. Dort wurde ein mobiler Hochwasserschutz errichtet, der Ortskern ist gesperrt.

Zwei Menschen aus Schlamm gerettet

In der Gemeinde Bad Gastein im Bundesland Salzburg ging in der Nacht zu Montag eine Schlammlawine auf zwei Wohnhäuser nieder, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Zwei Menschen konnten gerettet werden.

Starkregen und Schnee hatten in Österreich am Wochenende zu zahlreichen Muren- und Lawinenabgängen sowie zu Stromausfällen geführt. Aus Sicherheitsgründen mussten zahlreiche Strassen gesperrt werden.

In der Nacht zu Montag sollten Regen und Schneefall langsam nachlassen, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mitteilte. In der Nacht auf Dienstag und am Dienstag selbst könne es in Osttirol und Oberkärnten dann stellenweise wieder kräftig regnen und schneien. Die Niederschlagsmengen sollten dann nicht mehr so gross sein, doch die Lage bleibe angespannt.

Lawine rollt mitten durch Südtiroler Dorf

Der Schnee hat auch seine Schattenseiten, zum Beispiel Lawinen. Zwei solche sind am Sonntagmorgen in der Südtiroler Gemeinde Martell niedergegangen, wie Rai Südtirol berichtet. Eine Lawine rollte mitten durchs Dorf. Das Video eines Einwohners zeigt, wie sich die gewaltigen Schneemassen durch den Dorfkern schieben und alles mitnehmen, was nicht absolut niet- und nagelfest ist.

(Video: Christian Gurschler/Facebook)

Laut der «Tiroler Tageszeitung» ist Martell aktuell von der Umwelt abgeschnitten. Ein Haus musste offenbar evakuiert werden. Verletzt wurde aber niemand.

Lawinengefahr in der Schweiz gross

Auch in der Schweiz ist die Lawinengefahr wegen der grossen Neuschneemenge gross. Vor allem in der Südostschweiz könnten spontane Lawinen abgehen.

Erster Schnee im Baselbiet

Im Baselbiet ist es bereits weiss! Auf dem Hausberg Wasserfallen ist der erste Schnee gefallen, wie Webcam-Bilder der Luftseilbahn Reigoldswil-Wasserfallen in rund 930 Metern Höhe zeigen.

(Screenshot: Webcam Wasserfallenbahn)

Auch aus Hochwald im Kanton Solothurn auf 620 Metern Höhe kommt ein erstes Foto einer verschneiten Wiese.

(Bild: Leser-Reporter)

Und die Baselbieter Polizei vermeldet in den Sozialen Medien ebenfalls den ersten Schnee:

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Auch im Baselbiet hält der Winter Einzug ❄️ E guete Sunntig wünsche mir euch!

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Rekord-Schneemenge im November gemessen

In den Bündner Bergen schneit es weiter kräftig. Im Val Müstair liegen aktuell 71 Zentimeter Schnee – das ist Rekord, wie SRF Meteo am Sonntag mitteilt.

Am Sonntag wird die Schneefallgrenze gemäss dem Wetterdienst auf 400 Meter sinken. Somit dürfte es auch in der Region Basel am einen oder anderen Ort etwas weiss werden.

Schnee ja oder nein?
Italientief bringt am Sonntag Schnee und Regen

In den Bergen hat der Winter bereits Einzug gehalten. Aber wird es jetzt auch in der Region weiss. Wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt, bringt ein Tief über Italien feuchte und kalte Luft in die Schweiz. Schnee könnte sogar bis ins Flachland fallen. Richtig winterlich werde es aber vor allem oberhalb von 600 bis 800 Meter.

Dazu wird es in der Region auch so richtig kalt. Das Quecksilber fällt am Sonntag fast bis auf 0 Grad.

(Screenshot: meteoblue) 

200 Personen mussten auf der Kleinen Scheidegg übernachten

Wegen eines heftigen Sturms mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h haben rund 200 Personen die Nacht auf Freitag im Bergrestaurant auf der Kleinen Scheidegg im Berner Oberland verbringen müssen. Verletzt wurde niemand. Die Touristen wurden am Fritagvormittag entweder per Helikopter ausgeflogen oder per Sesselbahn und anschliessend per Auto nach Grindelwald gebracht. Die Aktion dauerte rund zwei Stunden, wie die Jungfraubahnen am frühen Freitagnachmittag mitteilten.

Der Sturm fällte Bäume und sorgte für Schneeverwehungen, wie die Jungfraubahnen am Freitagmorgen mitteilten. Wegen des Sturms und einer technischen Störung auf der Höhe der Station Eigergletscher wurde der Bahnbetrieb eingestellt.

Touristen mussten auf Bänken übernachten

Rund 200 Touristen und Angestellte mussten die Nacht im Bergrestaurant auf der Kleinen Scheidegg verbringen. Im Bergrestaurant gibt es Zimmer, in denen die Leute einquartiert werden konnten.

Einige mussten aber auf Bänken übernachten, wie Kathrin Nägeli, Sprecherin der Jungfraubahnen am Freitagmorgen auf Anfrage sagte. Die Sicherheit sei jederzeit gewährleistet gewesen. Den Leuten gehe es gut.

Bahnstrecken bis Mittag unterbrochen

Die Betroffenen wurden von Mitarbeitenden der Jungfraubahnen betreut und konnten im Restaurant verpflegt werden. Am Freitagmorgen lief laut Nägeli der Rücktransport der 200 Personen ins Tal an.

Die Aufräumarbeiten nach dem Sturm sind im Gang. Die Bahnstrecken ab Lauterbrunnen und Grindelwald auf die Kleine Scheidegg sowie die Strecke nach Mürren sind bis mindestens am Mittag unterbrochen. Zum Ausmass der Schäden konnte Nägeli am Freitagmorgen noch keine Angaben machen.

Die Kleine Scheidegg liegt auf gut 2000 Metern über Meer und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sie liegt auf dem Weg zum Jungfraujoch.

Bauarbeiter unter Gegenstand eingeklemmt

Eine Windböe erfasste am Donnerstagnachmittag auf einer Baustelle in Cazis GR ein Schalungselement und liess dieses umkippen. Ein 31-jähriger Bauarbeiter aus Eritrea wurde von dem über 250 Kilogramm schweren Element getroffen und eingeklemmt. Ein Ambulanzteam versorgte ihn medizinisch und überführte ihn ins Spital nach Thusis, wie die Kantonspoilizei Graubünden am Freitag mitteilte. (sda)

Der Winter ist da – in den Bergen

Fans der vierten Jahreszeit kommen in diesen Tagen in den Genuss von viel Schnee. Auch wenn sie dafür in die Berge fahren müssen. Dort hat es in der Nacht auf Freitag bis zu einem halben Meter Neuschnee gegeben. Geschneit hat es vor allem im Kanton Graubünden, im Wallis und im Tessin. Im Tessin sank die Schneefallgrenze regional bis in tiefe Lagen. Am Morgen bot sich den Bergregionen dieses Bild:

Die verschneite Nacht war in gewissen Regionen auch von starken Windböen begleitet. In den Föhntälern gab es Böen von über 100 km/h. In den stürmte ein Föhnorkan von über 150 Stundenkilometern. Und auf dem Jungfraujoch wurden gar 160 km/h gemessen.

Für die Berggebiete bedeutet der starke Schneefall auch erhöhte Lawinengefahr. Besonders im Süden und Südosten ist sie aktuell hoch, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos berichtet.

(Screenshot: slf.ch)

Dichter Nebel über der Nordwestschweiz

Auch am Sonntagmorgen war unser Leser-Reporter Franz Schweizer wieder unterwegs und hat herrliche Bilder geschossen. Pünktlich zum Sonnenaufgang legte sich der 77-Jährige auf die Lauer und wurde mehr als belohnt. Wie im Märchen präsentiert sich die Baselbieter Natur; Sonnenstrahlen durchdringen die dicken, grauen Nebelschwaden.

 

Der Winter tapst auf leisen Sohlen in die Regionen

Früh am Freitagmorgen machte sich der Bretzwiler Franz Schweizer auf, um den ersten Schnee auf dem Passwang zu bestaunen: «Ich bin mit meiner Kamera losgezogen, weil ich vermutet hatte, dass es da oben schon weiss ist.» Und der 77-Jährige wurde nicht enttäuscht: Wie feiner Puderzucker legten sich die ersten Flöckchen über die Bäume und Sträucher.

Für sein fotografisches Talent erlangte der Baselbieter Schweizer in der Region schon einiges an Aufmerksamkeit. So sind seine Fotos ab und an im SRF Meteo zu sehen. Für Telebasel fing er am Freitagmorgen dann die ersten Schneebilder der Region ein.

«Ich bin gerne im Schnee unterwegs»

Ob ihm nicht kalt war da oben? Der Bergkamm Passwang erhebt sich schliesslich bis über 1000 Meter über den Boden. «Nein, ich habe mich warm angezogen» erklärt er. Und überhaupt ist er gerne im Schnee unterwegs. Wie schön, dass auch wir davon profitieren können.

Haben Sie den Wintereinzug auch mit Handy oder Kamera festgehalten? Schicken Sie es uns gerne.

 

Oben weiss unten grau

Der Herbst hat die Schweiz fest im Griff – und am Wochenende fallen die Temperaturen weiter. Bereits am Freitag fällt in den höheren Lagen Neuschnee. In der Region gibt es Regen und das Thermometer bleibt im einstelligen Bereich. Die Temperaturen steigen nicht über 9 Grad.

Ein Tiefdruckgebiet bringt den Niederschlag und die Kälte in die Schweiz, wie MeteoNews erklärt. Schnee wird es am Freitag und am Wochenende vor allem auf der Alpensüdseite und in der Ostschweiz geben. Die Schneefallgrenze liegt zunächst bei 800 bis 1000 Metern.

Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee

Im Laufe des Freitags fällt dann bis in die tieferen Lagen Schnee, beispielsweise in Graubünden und im Tessin. In der Nacht auf Samstag wird die Schneefallgrenze bis auf 500 bis 800 Meter sinken. Bis am Samstagmorgen werden im Wallis, der Gotthardregion, in der Surselva und am Alpensüdhang oberhalb von 1000 bis 1200 Metern 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee fallen. Lokal sind auch noch grössere Mengen möglich.

Die Freude ist vorerst aber den Skigebieten und Wintersportlern vorbehalten. Im Flachland wird es noch keinen Schnee geben.

In Basel wird das Wochenende trüb und nass, die Sonne wird sich nur vereinzelt zeigen. Am Samstag liegt der Temperatur-Höchstwert bei 9 Grad, am Sonntag kühlt es auf 7 Grad ab.

(Screenshots: MeteoSchweiz)

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