FCB-Captain Valentin Stocker könnte bereits am Sonntag gegen Sion wieder auf dem Platz stehen. (Bild: Keystone)
Basel

Valentin Stocker ist am Sonntag spielberechtigt

Valentin Stockers Sperre könnte sich verzögern. Rotblau ist mit dem Urteil nicht einverstanden und legt nun Rekurs ein, nachdem der Einspruch abgelehnt wurde.

Valentin Stockers Provokation gegen den französischen Schiedsrichter Karim Abed nach der Partie gegen Servette folgten vier Spielsperren. Ein Entscheid, gegen den Basel nun vorgehen möchte. Dies kommunizierte der FCB an der Pressekonferenz vom Freitag. Doch wieso legt Basel erst jetzt Rekurs ein?

Einspruch wurde bereits abgelehnt

Die Verantwortlichen des FC Basel probierten bereits Einspruch gegen das Urteil zu erheben. Ohne Erfolg. Der nächste Schritt folgt mit dem Einleiten des Rekurses. Genau so möchte Basel nun fortfahren. Solange noch kein definitiver Entscheid vorliegt, ist Stocker demnach spielberechtigt.

Das bedeutet, dass Basel für die Schlussphase der Hinrunde auf seinen Captain setzen könnte. Somit steht er Marcel Koller am Sonntag gegen Sion zur Verfügung. Bis dann wird sich der Stand der Dinge in der Causa Stocker auch nicht mehr ändern.

Ein geschickter Schachzug?

Die ursprüngliche Strafe gegen Stocker beinhaltete Spielsperren gegen YB, Sion, Luzern und nochmals YB. Besonders ärgerlich, dass Stocker zweimal gegen den Meister passen müsste. Auch wenn der Rekurs zugunsten des FCB fällt, würde der Mittelfeldspieler insgesamt mindestens drei Spiele verpassen.

Basel signalisiert aber klar: Vor der Winterpause möchten wir nicht weiter auf unseren Captain verzichten, auch wenn dies die Sperre womöglich weiter hinauszögern würde. Für den Rückrunden-Kracher im Januar gegen YB wird Stocker vermutlich fehlen, egal, wie der Rekurs-Entscheid lauten wird.

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