Der «Cherus» in Gelterkinden wurde in den letzten Jahren immer grösser. (Bild: Facebook)
Baselland

Strengere Auflagen für «Cherus» in Gelterkinden

Der «Cherus» in Gelterkinden findet 2020 unter strengeren Auflagen statt. Auslöser der Massnahmen war eine Petition einer Anwohnergruppe.

Der «Cherus» in Gelterkinden ist zu einer Grossveranstaltung angewachsen. Rund 6’000 Besucher strömten dieses Jahr nach der Gelterkinder Fasnacht in die Oberbaselbieter Gemeinde, um den Abschluss der Fasnacht zu feiern.

Nächstes Jahr soll der Anlass nun unter strengeren Auflagen stattfinden. Wie die «Basler Zeitung» schreibt, hat der Gemeinderat wesentliche Forderungen einer Petition angenommen. Darin wurde eine Verkleinerung des «Cherus» gefordert.

Der Telebasel News-Beitrag vom 18. Juli 2019. 

Abgesperrtes Gelände und Festbetrieb «nur» bis 2 Uhr

Ab 2020 wird der Festbetrieb um eine Stunde gekürzt. Neu darf nur noch bis um 2 Uhr in der Früh gefeiert werden. Weiter soll auch das Gelände abgesperrt werden. Besucherinnen und Besucher werden dann an den Eingängen kontrolliert. Um dem Abfallproblem entgegenzuwirken, führt das OK ein Deposystem sowie Sammelstellen ein.

Damit der Alkoholkonsum nicht ausartet und die Feiernden sich benehmen, sollen ausserdem Streetworker eingesetzt werden. Trotz der Reaktion der Gemeinde auf die Forderungen der Anwohnergruppe, ist diese noch nicht zufrieden. So sei eine Verkleinerung des Anlasses deutlich verfehlt worden. 34 Guggen und rund 6’000 Besucher waren den Petitionären nämlich zu viel. Man würde den Anlass deshalb weiterhin kritisch betrachten.

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