Blaz Kramer und der FCZ haben derzeit einen Lauf. (Foto: Key)
Schweiz

Fünfter Sieg für den FCZ am Stück

Der FC Zürich baut seine positive Serie in der Super League auf fünf Siege aus. Gegen Xamax gewinnen die Zürcher 1:0. Und Sion bezwingt Thun mit 2:1.

Ein Unentschieden in diesem anfänglich langweiligen Match, nach dem die Neuenburger auf dem vorletzten Platz verbleiben, hätte dem Gezeigten eher entsprochen.

Der gute Lauf des FC Zürich geht einher mit der markanten Steigerung von Blaz Kramer in diesem Herbst. Nachdem er lange Zeit nicht in die Gänge gefunden hatte, erzielte der 23-jährige Slowene bei allen fünf Siegen der letzten Wochen mindestens ein Tor. In Neuenburger traf er Mitte der zweiten Halbzeit nach einem schweren Fehler von Xamax’ Ersatzgoalie Matthias Minder. Minder liess eine nicht allzu gefährliche Hereingabe von Ayegun Tosin nach vorne in Kramers Füsse abprallen. Es ist eine Spekulation, aber dem Stammgoalie Laurent Walthert wäre dieser fatale Lapsus wahrscheinlich nicht passiert.

Vor und nach dem einzigen Tor kamen die Xamaxiens zu ein paar guten Möglichkeiten. Zwei davon vergab Gaëtan Karlen, eine dritte der beim weiteren Pfosten in guter Position scheiternde Verteidiger Igor Djuric.

Die erste Halbzeit war für die Zuschauer kaum geniessbar gewesen. Nach 37 Sekunden scheiterte Karlen mit einem Kopfball nach einem Corner an Zürichs Goalie Yanick Brecher. Das war eine von zwei nennenswerten Szenen vor der Pause. Bei der zweiten vergaben die Zürcher nach 28 Minuten eine Doppelchance. Beim zweiten Versuch verfehlte Tosin das Tor aus kaum zwei Metern um wenige Zentimeter.

Krisenduell an Sion

Sion entscheidet das Duell der beiden formschwächsten Mannschaften der Super League gegen Thun für sich. Dank Seydou Doumbia korrigieren die Walliser einen frühen Rückstand und gewinnen mit 2:1.

Dem FC Sion gelang gegen die Berner Oberländer nicht viel. Er wusste mit dem Ball wenig anzufangen, Torchancen gab es auch nach dem frühen 0:1 in der 7. Minute kaum. Doch die Sittener waren zumindest spielerisch bemüht und hatten einen Trainer mit einem glücklichen Händchen. Die Auswechslungen von Interimscoach Christian Zermatten zahlten sich aus. Itaitinga glich drei Minuten nach seiner Einwechslung aus (67.), und der wiedergenesene Seydou Doumbia brachte nach seinem Eintritt ins Spiel in der 50. Minute die nötige Torgefahr mit. Doumbia, der schon am 1:1 beteiligt gewesen war, erzielte in der 79. Minute den Siegtreffer mit einem wuchtigen Kopfball nach Flanke von Anto Grgic.

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