(Symbolbild: Keystone)

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In Olsberg wurden nachträglich 41 Stimmcouverts gefunden

In der Gemeinde Olsberg sind am Montag im Nachgang zu den Aargauer Ständerats- und Regierungsratsersatzwahlen 41 verschlossene Wahlcouverts aufgetaucht.

Die darin abgegebenen Stimmen ändern aber nichts am Schlussresultat. Bei den Regierungsratsersatzwahlen kann der gewählte Jean-Pierre Gallati (SVP) aufgrund der entdecken Wahlzettel 20 zusätzliche Stimmen verbuchen. 21 Stimmen gingen an die unterlegene Yvonne Feri (SP).

Die frisch gewählten Aargauer Ständeräte Thierry Burkart (FDP) und Hansjörg Knecht (SVP) dürfen sich über 27 bzw. 20 zusätzliche Stimmen freuen. Die beiden unterlegenen Kandidatinnen Marianne Binder (CVP) und Ruth Müri (Grüne) konnten 21 bzw. 13 Zusatzstimmen ergattern.

Die Staatskanzlei sei am Dienstagmorgen informiert worden, dass am Montagabend in der Gemeindeverwaltung Olsberg 41 noch verschlossene Stimmcouverts gefunden wurden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Deren Stimmen sind im amtlichen Schlussresultat, das am Dienstagvormittag publiziert wurde, nicht enthalten.

Das Wahlbüro der Gemeinde Olsberg im Bezirk Rheinfelden öffnete die Stimmkuverts am Dienstagmorgen, zählte sie aus und übermittelte das Resultat an die Staatskanzlei. Diese publizierte am Dienstagnachmittag das korrigierte Schlussergebnis im kantonalen Amtsblatt.

Damit ist laut Staatskanzlei von der Beschwerdefrist her noch immer sichergestellt, dass die neugewählten Ständeräte und die nachrückenden Nationalrätinnen am 2. Dezember vereidigt werden können.

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