Der Topskorer Dejan Stankovic ist noch immer im Schweizer Team mit dabei. (Bild: Keystone)

International

Schweizer Beachsoccer-Spieler wollen WM-Medaille holen

Am Donnerstag trifft die Schweiz in Asunción in Paraguay auf die USA im Beachsoccer. Ihr Ziel nach der fünften Endrunden-Quali, ist eine WM-Medaille.

Ab Donnerstag spielen die besten 16 Beachsoccer-Nationen an der seit 2005 offiziellen FIFA-WM in Asuncion um den Titel. Im Kampf um die Medaillen will auch die Schweiz ein Wörtchen mitreden.

«Unser Ziel ist immer das gleiche», sagte Reto Wenger, der CEO von Swiss Beach Soccer. «Wir wollen bis am Ende dabei sein und eine Medaille holen.» Bereits zum fünften Mal in den letzten sechs Anläufen qualifizierte sich die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft für die WM-Endrunde, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. Die bislang einzige Medaille gewann die SFV-Auswahl 2009, als sie in Dubai im WM-Final Brasilien 5:10 unterlag.

Noch immer mit dabei ist Dejan Stankovic, der Torschützenkönig der WM 2009. «Wir sind inzwischen quasi Stammgast an der WM», so der 34-Jährige. «Aber von nichts kommt nichts, da steckt viel Arbeit und Fleiss dahinter.» Wie Stankovic bestreiten auch Captain Moritz Jäggy, sein Bruder Valentin Jäggy und Sandro Spaccarotella in Paraguay ihre fünfte WM. Zu den Stars im Team gehören auch Noel Ott und Glenn Hodel.

Hauptverantwortlich für den anhaltenden Schweizer Beachsoccer-Höhenflug ist neben CEO Wenger Nationaltrainer Angelo Schirinzi, der weltweit zu den Pionieren der Sportart gehört. «Dass sich die Schweiz wieder für die WM qualifiziert hat, ist sensationell», so der Basler, der von einer «sehr attraktiven» Gruppe spricht. Die Schweizer treffen am Donnerstag zum Auftakt auf die USA, die weiteren Gruppengegner sind Gastgeber Paraguay und Asienmeister Japan. Erstmals werden die Schweizer Spiele vom Schweizer Fernsehen live übertragen.

Die Schweiz ist in ihrer Gruppe leicht zu favorisieren. Die besten zwei Teams qualifizieren sich für die Viertelfinals, der Weltmeister wird in einem Final Four ausgespielt. Favorit auf den Titel ist Brasilien, die Nummer 1 der Weltrangliste und mit fünf Titeln Rekord-Weltmeister (zuletzt 2017). Fehlen wird in Asuncion wie vor zwei Jahren auf den Bahamas Spanien, der WM-Finalist von 2013.

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