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Der Telebasel News Beitrag vom 21. November 2019.

Baselland

20 Millionen Franken für Innovationen

Die BLKB, die FHNW und die Standortförderung Baselland wollen Innovationen fördern. Dafür lancieren sie eine Initiative.

Die Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB, die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und die Standortförderung Baselland haben am Donnerstag eine neue Initiative vorgestellt. Unter dem Titel «100 fürs Baselbiet» sollen bis zu 100 Unternehmen bei wichtigen Innovationsschritten unterstützt werden.

Firmen mit innovativen Ideen sollen leichter zu finanziellen Mitteln kommen. Die BLKB stellt dafür 20 Millionen Franken zur Verfügung. Damit die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Umsetzung steigt, sollen die Firmen zudem von erfahrenen Wirtschaftsleuten beraten werden.

Bis zu 100 Firmen sollen in den Genuss von günstigen Krediten kommen. Die Zinsen dafür sollen im Bereich zwischen einem und zwei Prozent liegen, hiess es während der Medienkonferenz.

Bewusstes Risiko

Die Basellandschaftliche Kantonalbank sei sich bewusst, dass es sich bei den Krediten um Risikokapital handelt. Zwar werde grundsätzlich erwartet, dass die Unternehmen ihre Kredite nach einer Frist von drei Jahren zurückzahlen.

Die Bank rechne aber bereits damit, dass gewisse Innovationen nicht zum erhofften Erfolg führen werden, und dass diese Kredite allenfalls abgeschrieben werden müsse. Es gehöre zum Auftrag der BLKB, als Bank in der Hand des Kantons, Unternehmen bereits in einem frühen Stadium zu fördern.

Beat Röthlisberger, Leiter Unternehmenskundenberatung BLKB

(Video: Telebasel)

Für Thomas Kübler, den Leiter der Standortförderung Baselland ist die Initiative ein bedeutender Schritt, um die Innovationsfähigkeit im Kanton zu Unterstützen. Innovationen seien für den Fortbestand des Wirtschaftsstandorts von entscheidender Bedeutung.

Thomas Kübler, Leiter der Standortförderung Baselland

(Video: Telebasel)

Eine wichtige Rolle in der sogenannten Initiative «100 fürs Baselbiet» spielt auch die FHNW. Sie ist unter anderem in den Selektionsprozess involviert. Bewerben können sich nicht nur Jungunternehmer mit neuen Ideen. Das Förderprogramm richtet sich insbesondere auch an ältere KMU, die eine neue innovative Geschäftsidee haben. Nebst einer überzeugenden Idee, sei vor allem auch die Unternehmerpersönlichkeit entscheidend, meint der Leiter des Instituts für Unternehmensführung an der FHNW, Arie Hans Verkuil.

Arie Hans Verkuil, Leiter Institut für Unternehmensführung FHNW

(Video: Telebasel)

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