Beim Unfall in Binnigen kam eine 31-Jährige Velofahrerin ums Leben. (Foto: Telebasel)

Baselland

Mildes Urteil für Lastwagenfahrer nach Tod von Velolenkerin

Nachdem 2017 eine 31-Jährige Velofahrerin in Binnigen von einem Lastwagen überfahren wurde, stand der Chauffeur vor Gericht. Die Strafe fiel mild aus.

Im Juni 2017 kam es in Binnigen zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einem Lastwagen. Diese endete für die 31-jährige Velolenkerin tödlich. Der Lastwagenchauffeur stand nun vor Gericht. Dieses verurteilte den 60-Jährigen am Mittwoch zu 90 Tagessätzen à 100 Franken bedingt mit einer Probezeit von zwei Jahren, wie die «Basler Zeitung» berichtet. Drei Viertel der Verfahrenskosten, rund 21’000 Franken, wurden dem Chauffeuer erlassen.

Dies, weil der Lastwagenfahrer sehr unter dem Unfall leidet. Der Luzerner wurde mit einer «posttraumatische Belastungsstörung» diagnostiziert und gab seinen Beruf auf. Beim Gerichtsprozess wurden der Unfall-Hergang sowie technische Gegebenheiten des Fahrzeugs sowie den toten Winkeln nochmals analysiert.

2 Kommentare

  1. Dieser Kommentar ist, wie so viele Kommentare, wenig differenziert und ohne Mitgefühl. Ihre Schlüsse sind weder logisch noch haltbar. Sich zu äussern steht jedem zu aber damit verbunden ist die Verantwortung die Sachlage des Unfalls zu kennen. Ohne diese Fakten ist es ein rein emotionales Auskotzen und eine Generalisierung der Verhältnisse. Schade.Report

  2. Immer wieder müssen, LKW Chauffeure und Tram Chauffeure unter der Unachtsamkeit und sturen Verhaltensweisen der Velofahrer, ein Leben lang leiden. Dabei sind es genau die, meisten Zweiradfahrer, die das Gefühl innehaben, mir kann ja nichts passieren, die Autofahrer sollen schauen. Und diese irre Mentalität wird noch von den Kantonen unterstützt, ohne Rücksicht auf Verluste. Was wir vor 50 Jahren noch belächelt haben, Millionen von Chinesen auf Zweirädern durch ihre Millionenstädte, haben wir jetzt. Nur dass die Chinesen jetzt auf Autos umgesattelt sind.Report

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