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Robbie Williams | Santa Baby ft. Helene Fischer (Studio Video: Youtube/Robbie Williams)

International

«Meine Frau hat mich mit Weihnachten angesteckt»

Das neue Weihnachtsalbum von Robbie Williams erscheint im November. Auf der CD singt er mit Helene Fischer und Tyson Fury. Im Interview erzählt Williams wieso.

Auf seinem neuen Album singt Robbie Williams mit Helene Fischer, Rod Stewart und weiteren Gaststars Weihnachtslieder. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit veröffentlicht Robbie Williams sein Doppelalbum «The Christmas Present» mit Klassikern und neuen Weihnachtsliedern. Ein Interview.

Der 45-Jährige erzählt gegenüber der Nachrichtenagentur DPA, wie er Weihnachten feiert, warum er mit dem früheren Box-Weltmeister Tyson Fury singt und was er von Duettpartnerin Helene Fischer hält.

Sie haben ein Weihnachtsalbum aufgenommen. Hatten sie das schon lange auf Ihrer Liste? Ist das ein Leidenschaftsprojekt?

Robbie Williams: Seit drei Jahren, vorher habe ich nicht mal drüber nachgedacht. Man sucht immer neue Ideen beim Songschreiben, und irgendwann hab ich gedacht, ich versuche mal ein Geburtstagslied oder ein Neujahrslied, ein Osterlied. Dann hab ich «Bad Sharon» geschrieben, ein Weihnachts-Trinklied. Das hat so viel Spass gemacht, dass ich mir überlegt habe, ein Lied zu machen, das die Leute bis ans Ende aller Tage nervt.

Sie singen «Bad Sharon» auf dem Album mit dem ehemaligen Box-Weltmeister Tyson Fury. Dass er gern singt, ist bekannt, seit er 2015 nach dem Sieg über Wladimir Klitschko im Ring «I Don’t Wanna Miss A Thing» von Aerosmith gesungen hat. Wie kam es zu Ihrem Duett?

Ich war vor einem seiner Kämpfe in der Umkleidekabine, was eine Ehre war – und sehr surreal. Und in diesem surrealen Moment kam mir der Gedanke, ihn zu bitten, auf meinem Album zu singen.

Sie singen auch mit Rod Stewart und Bryan Adams …

Ich kenne beide seit Jahren. Bryan hat ein Haus in einer Gegend, wo wir oft Urlaub machen. Und meistens wohnen wir im Haus nebenan, daher verstehen wir uns gut. Ich hab ihn unheimlich gern, es lag also nahe, ihn zu fragen. Mit Rod ist es genauso, wir kennen uns schon lange durch viele verschiedene Anlässe. Irgendwann war er zum Abendessen bei mir, da hab ich ihn gefragt, und er hat ja gesagt. Das ist ein paar Jahre her. Die hatten das vergessen, aber ich nicht.

Für Aufsehen sorgt das Duett mit Helene Fischer. Sie beide kennen sich auch schon lange?

Nur vom Showgeschäft. Sie war einfach immer die nette Lady, die unglaublich talentiert und unglaublich hübsch ist und eine grossartige Stimme hat. In ihrer Gesellschaft hab ich mich immer wohlgefühlt. Sie ist extra rübergeflogen. Der Berg kam zum Propheten. [lacht]

Sind Sie ein weihnachtlicher Typ?

Ja. Durch meine Frau. Sie hat mich mit Weihnachten angesteckt.

Wie sieht Ihr ideales Weihnachten aus?

Wie auch immer meine Frau das plant. Ich sage bloss ja und unterschreibe den Scheck. Und meine Seele geniesst das Ergebnis. Sie ist einfach sowas von gut in solchen Dingen – und ich nicht. Ich bin genau das Gegenteil, ich hab so ein Zeug nicht drauf. Wenn es sie nicht gäbe, würde das in meinem Leben gar nicht stattfinden.

Wie muss man sich das dann bei Ihnen zuhause vorstellen? Ist das ganze Haus dekoriert? Laufen Weihnachtslieder rauf und runter?

Es gibt von allem viel zu viel. Und genauso mögen wir das.

Welche Weihnachtslieder mögen Sie am liebsten?

Die Klassiker, die jedes Jahr wieder kommen. Die sind wie Zeitmaschinen. Das ist so, wie wenn man ein bestimmtes Aftershave riecht, das man seit den 1990er Jahren nicht mehr gerochen hat. Es versetzt einen zurück in eine Zeit, von der man sich nicht sicher ist, ob man sie wirklich erinnert, aber man weiss, dass da etwas Tolles passiert ist. Und so ist es auch mit diesen Weihnachtsliedern, die von 1920 bis 1990 rausgekommen sind. Danach gab es nicht mehr viele, glaube ich, jedenfalls keine, die man immer wieder hört.

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